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Archiv für März, 2011

Nirgendwo gelandet

Michael Ebmeyer „Landungen“, 368 Seiten, 19,90 €, Kein & Aber, ISBN: 978-3036955704;

Noch mal Argentinien, diesmal aus deutscher Feder. Michael Ebmeyer hat einen Familienroman geschrieben, der über drei Generationen geht und vor bald 150 Jahren beginnt, mit der Geschichte der Friederike Soltau.

Erinnerungen an die Kindheit

Norah Lange „Kindheitshefte“, 232 Seiten, 19,90 €, Lilienfeld, ISBN: 978-3940357199;

Schön, dass es noch Verlage gibt, die solche bibliophilen Kostbarkeiten veröffentlichen. Die „Kindheitshefte“ der argentinischen Schriftstellerin Norah Lange (1905-1972) sind aber nicht nur optisch, sondern auch literarisch ein Schatz, der gehoben werden musste.

Haruki Murakami „1Q84“, 1021 Seiten, 32 €, DuMont, ISBN: 978-3832195878;

Der Mann gilt immerhin als wichtigster und vor allem erfolgreichster Schriftsteller Japans. In seinem neuesten über 1000 Seiten starkten jüngsten Epos, das gerade weltweit in Übersetzungen erschienen ist, erzählt er eine Parallelwelt-Geschichte, die – ausgerechnet – ins Orwell’sche Jahr 1984 fällt.

Der Urknall, schwarze Löcher und eine Theorie, die das Universum erklärt – in kaum einer Wissenschaft explodiert der Stand so sehr wie in der Astrophysik. Drei aktuelle Bücher setzen sich damit auseinander.

Stephen Hawking/Leonhard Mlodinow „Der große Entwurf – Eine neue Erklärung des Universums“ (Rowohlt);
Leonard Susskind „Der Krieg um das schwarze Loch – Wie ich mit Stephen Hawking um die Rettung der Quantenmechanik rang“ (Suhrkamp);
Alexander Unzicker „Vom Urknall zum Durchknall – Die absurde Jagd nach der Weltformel“ (Springer);

Im Einzelnen – lesen Sie weiter:

Hugues Le Bret „Die Woche, in der Jérôme Kerviel beinahe das Weltfinanzsystem gesprengt hätte“, 280 Seiten, 18 €, Kunstmann, ISBN: 978-3888977220;

Die Geschichte liest sich so absurd, dass man sie nicht glauben möchte. Und doch gelang es einem kleinen, nicht einmal hoch bezahlten Aktienhändler im Januar 2008 die ehrwürdige Großbank Société Générale mit ihren 160.000 Mitarbeitern an den Rand des Bankrotts. Hugues Le Bret erzählt, wie das passieren konnte.

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