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A. M. Homes “Auf dass uns vergeben werde”, 672 Seiten, Kiepenheuer & Witsch, 22,99 €, ISBN: 978-3462046106;

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Mit Familiengeschichten hat die 1961 geborene Amerikanerin A. M. Homes viel Erfahrung. Die sind ihr Thema, nicht erst seit sie ihre eigene Geschichte als Adoptivkind, das von nichts wusste, niederschrieb (“Die Tochter der Geliebten”, 2009). Damals zeigte sie auch schob, dass sie großer Humor auszeichnet. Der ist in ihrem jüngsten Buch über ein Brüderpaar sogar stilprägend. Eine Geschichte aus dem puren Leben.

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Leben als Freiheit und Abgrund

Karl Ove Knausgard “Leben”, 624 Seiten, 22,99 €, Luchterhand, ISBN: 978-3630874135;

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Mit “Sterben” hat er angefangen. Nun. im vierten Band seiner auf sechs Teile angelegten autobiografischen Romanprojekts “Min Kampf” ist Karl Ove Knausgard im “Leben” angelangt. Endlich die Schulzeit und damit die Kindheit des Norwegers sind beendet.

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A.S.A. Harrison “Die stille Frau”, 384 Seiten, 14,99 €, Bloomsbury, ISBN: 978-3827012074;

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Ein stilles Buch. Eine faszinierend tiefgründige Geschichte um ein Paar, das schon lange zusammenlebt. Man hat sich aneinander gewöhnt, man akzeptiert die Marotten des anderen, ja, man will miteinander alt werden. Oder will man das doch nicht? Etwas Unvorhergesehenes passiert.

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Sibylle Lewitscharoff “Killmousky”, 223 Seiten, 19,95 €, Suhrkamp, ISBN: 978-3518423905;

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Ach, Frau Lewitscharoff. Was haben Sie nur angestellt? Selbst aus der Distanz eines halben Jahres waren ihre Thesen zur künstlichen Befruchtung purer Unfug und menschenfeindlich noch dazu, und dann veröffentlichen Sie auch noch so einen Roman, einen Katzenkrimi. Geht’s noch? Wir sind ja nun wirklich besseres von Ihnen gewöhnt.

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Was ist schon normal?

Katherine Dunn “Binewskis – Verfall einer radioaktiven Familie”, 512 Seiten, 22,99 €, Berlin, ISBN: 978-3827010728;

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“Freakshow”, “Horrorshow”, mit solchen Bezeichnungen muss Katherine Dunns bizarres Familienepos leben. Das schon 25 alte Werk war Kult in der Post-Punk-Ära in USA und wurde komischerweise erst jetzt übersetzt.

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Assaf Gavron “Auf fremdem Land”, 544 DSeiten, 22,99 €, Luchterhand, ISBN: 978-3630874197;

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Als Nachrichtenjunkie muss man sich immer wieder wundern: Warum gibt es im Nahen Osten keinen Frieden? Warum provoziert Israel die Palästinenser immer wieder, in dem es die besetzten Gebiete nicht freigibt? Warum? Warum? Warum? Aaron Gavron liefert eine Lösung, aus der Innensicht. Ein weiteres kluges Buchs des Autors von Hydromania.

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Selbstverliebte Linke

Jonathan Lethem “Der Garten der Dissidenten”, 476 Seiten, Klett-Cotta/Tropen, 24,95 €, ISBN: 978-3608501162;

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Die Frage ist in der Tat spannend. Kann es nach der Entmystifizierung Stalins, noch mehr: kann es nach dem geradezu rückstandsfreien Zusammenbruch des Ostblocks noch mal so etwas wie einen Kommunismus geben? Der vielgerühmte Autor Jonathan Lethem sucht nach einer amerikanischen Antwort. Dieser Zugang ist eher seltsam.

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Evgeny Morozov “Smarte neue Welt”, 656 Seiten, 24,90 €, Blessing, ISBN: 978-3896674760;

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Nein, Morozov, der Vordenker, träumt nicht davon, dass das Internet die Weltr rettet. Im Gegenteil, er denkt bereits über die Digitalisierung hinaus und fürchtet allerlei negative Entwicklung. Der Titel seines aktuellen Buchs erinnert nicht ohne Grund an Huxleys “Schöne neue Welt”.

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Im Herzen der Provinz

Robert Domes “Voralpenphönix – Allgäu-Krimi”, 192 Seiten, Emons, 9,90 €, ISBN: 978-3954512522 (brochiert);

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Eigentlich mag ich Krimis nicht, im Fernsehen schon, aber als Buch – nein. Diesen hier habe ich gelesen, weil Robert Domes ein alter Freund ist. Und ich gebe zu, es hat sich gelohnt, den Voralpenphönix zu lesen. Eine Geschichte über eine Journalistin, aber noch mehr eine Geschichte über die Provinz und die Geheimnisse, die dort versteckt bleiben.

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Kaum eine Branche verändert sich im Moment so schnell wie der Journalismus. Zeitungen gehen, neue digitale Angebote kommen. Dazu gibt’s ein paar interessante Neuerscheinungen und zwei Lehrbücher.

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Michael Haller “Brauchen wir Zeitungen” (Halem);
Michael Fleischhacker “Die Zeitung” (Brandstätter);
Constantin Seibt “Deadline” (Kein & Aber);
Dirk von Gehlen “Eine neue Version ist verfügbar – Update: Wie die Digitalisierung Kunst und Kultur verändert” (Metrolit);
Dennis Eick “Digitales Erzählen – Die Dramaturgie der Neuen Medien” (UVK);
Nea Matzen “Onlinejournalismus” (UVK);

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