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Archiv für Januar, 2008

Nicci Gerard, „Allein aus Freundschaft“, 464 Seiten, 18 €, Ehrenwirth-Verlag, ISBN: 978-3431037227;

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20 Jahre ist es her, dass Nancy gegangen ist, Nancy, ihre beste Freundin aus Kindheitstagen. Eines Tages beschließt Gaby herauszufinden, warum Nancy gegangen ist. Und sie deckt etwas auf, mit dem sie nicht gerechnet hatte.

Jan Geurtz, „Suchtfrei“, 252 Seiten, 15,30 €, Omega-Verlag, ISBN: 978-3930243419;

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In diesem Buch geht es um Freiheit, um die Freiheit von Sucht. Jan Geurtz nennt seine Methode „Aufatmen“. Und es geht darum, frei zu werden von Zwangsgedanken oder Zwangsgedanken, ohne so etwas wie Entzugserscheinungen zu spüren.

Wohnen und Essen für Genießer

Ilkka Falck/Inga Aaltonen „Behaglich wohnen in allen Jahreszeiten“, 168 Seiten, 24 €, Verlag Busse + Seewald, ISBN: 978-3512033056;

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Licht und Farben prägen einen Raum ebenso wie Größe und Möbel. Nur dass sich Licht und Farben mit den Jahreszeiten verändern, in der Hochhauswohnung wie im Landhaus. Zum behaglichen Wohnen in allen Jahreszeiten gehört auch gutes Essen. Das Buch steckt in Sachen Design und Kochen voller guter Tipps.

Gay Talese/James Barron, „365 Tage – New York“, 734 Seiten, 33 €, Knesebeck-Verlag, ISBN: 978-3896604170;

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Was ist New York? Zwar nicht (mehr) die größte, dafür aber die faszinierendste, wichtigste, vielseitigste, reichste, witzigste, gewalttätigste, integrativiste, fremdenfeindlichste, künstlerischste, geschundenste Großstadt der Welt. Die Fotos belegen dies.

Christian Kracht/Ingo Niermann, „Metan“, 141 Seiten, 14,90 €, Verlag Rogner & Bernhard, ISBN: 978-3807710273;

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Ein Furz ist ein Furz ist ein Furz. Und was hinten rauskommt, ist Met(h)an, der Stoff aus dem die Träume der beiden Kilimanjaro-Bezwinger Christian Kracht und Ingo Niermann ist. Von wegen „unglaubliche Wahrheit“ und „spannend geschrieben“, die angebliche Weltverschwörungs-Wahrheit ist grober Unfug.

Alice Miller, „Dein gerettetes Leben“, 319 Seiten, 19,90 €, Suhrkamp-Verlag, ISBN: 978-3518419342;

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Ehrlichkeit ist der Schlüssel zum Glück. Seit dem „Drama des begabten Kindes“ predigt die Schweizer Psychotherapeutin Alice Miller, dass sich das Verhältnis zwischen Kindern und Eltern ändern muss. Über geschehenes Unrecht muss offen geredet werden. „Dein gerettetes Leben“ ist so eine Art Vermächtnis der 84-Jährigen.

Eva Leitolf, „Rostock Ritz“;

Klaus Hess, „Vom Schutzgebiet bis Namibia 2000“;

Gerhard Seyfried, „Herero“;

Andrea Paluch/Robert Habeck, „Der Schrei der Hyänen“;

Jürgen Leskien, „Dunkler Schatten Waterberg“;

Constance Kenna (Hrsg.), „Die ,DDR-Kinder‘ von Namibia – Heimkehrer in ein fremdes Land“;

Carmen Rohrbach, „Namibia“;

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Diesmal mehr als nur eine Buchempfehlung und als Illustration kein Buchcover, sondern ein Foto von der Farm Wiese, 150 Kilometer südöstlich von Windhoek: Namibia ist eines der reizvollsten Reiseländer, und es hat eine faszinierende Geschichte – auch als ehemalige deutsche Kolonie. Seit einer Recherchereise pflege ich intensive Kontakte nach Namibia. An dieser Stelle möchte ich allen Interessierten gute Literatur über das Land empfehlen. Wer Reiseführer sucht, wende sich aber besser an seine Buchhandlung vor Ort.

Ann Napolitano, „Als wir glücklich waren“, 416 Seiten, 19,90 €, Droemer-Knaur-Verlag, ISBN: 978-3426196670;

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Mal wieder ein leichtes Buch, eine Familiengeschichte. Catherine McLaughlin ist Oberhaupt einer amerikanischen Großfamilie mit irischen Wurzeln. Aus dem Altersheim heraus beobachtet sie die zunehmende Entfremdung ihrer Familie. Ihre schwangere Enkelin Gracie soll’s richten …

Robert Menasse, „Don Juan de la Mancha oder Die Erziehung der Lust“, 274 Seiten, 18,80 €, Suhrkamp-Verlag, ISBN: 978-3518419106;

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Robert Menasses Don Juan ist eigentlich ein Don Quichotte – einer, der gegen Windmühlen ankämpft, vor allem gegen die eigenen. Er ist ein Verführer, aber einer der ertrinkt, der Sex konsumiert ohne wirkliche Lust. Vielleicht ist er ein typischer Anfangfünfziger. Er spürt, dass das Erwachsenwerden nicht mehr aufzuhalten ist.

Charles Chadwick, „Ein unauffälliger Mann“, 928 Seiten, 24,95 €, Luchterhand-Literaturverlag, ISBN: 978-3630872117;

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Der vermutlich älteste Debütant der Literaturgeschichte (75) schreibt eines der dicksten Bücher des Jahres 2007 (928 Seiten), an dem er 32 Jahre lang arbeitete und über einen der langweiligsten Menschen erzählte, den man sich vorstellen kann. Viele Superlative für ein Buch.

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