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Archiv für die 'Zeitgeschichte' Kategorie

Bob Woodward “Obamas Kriege – Zerreißprobe einer Präsidentschaft”, 496 Seiten, 24,99 €, DVA, ISBN: 978-3421045089;

Man muss sich ja wundern, woher der Mann alles weiß. Aber, dass Bob Woodward, einer der beiden Enthüller der Watergate-Affäre in der vergangenen vier Jahrzehnten beste Verbindungen in die Zentralen der Macht geknüpft hat, ist unstrittig. Der leitende Redakteur der Washington Post hat hinter die offizielle Fassade des Weißen Hauses geschaut und liefert viele interessante Details, vor allem im Hinblick auf den bevorstehenden Präsidentschafts-Wahlkampf.

Bob Woodward “Obamas Kriege – Zerreißprobe einer Präsidentschaft”, 496 Seiten, 24,99 €, DVA, ISBN: 978-3421045089;

Man muss sich ja wundern, woher der Mann alles weiß. Aber, dass Bob Woodward, einer der beiden Enthüller der Watergate-Affäre in der vergangenen vier Jahrzehnten beste Verbindungen in die Zentralen der Macht geknüpft hat, ist unstrittig. Der leitende Redakteur der Washington Post hat hinter die offizielle Fassade des Weißen Hauses geschaut und liefert viele interessante Details, vor allem im Hinblick auf den bevorstehenden Präsidentschafts-Wahlkampf.

Neue und nicht mehr ganz neue Bücher

Olivier Guez “Heimkehr der Unerwünschten – Die Geschichte der Juden in Deutschland nach 1945″, 356 Seiten, 22,95 €, Piper, ISBN: 978-3492052627;

Deutschland, das Land der Mörder – die Juden als Unerwünschte: Die Unterdrückung der Juden in Deutschland endete nicht mit der Stunde Null und nicht mit dem Bekanntwerden des Holocaust. Doch obwohl sich vor den Nazis geflohene deutsche Juden auch noch nach 1945 in ihrer Heimat unwillkommen fühlen mussten, kehrten einige zurück. Warum sie dies taten, dem widmete der französische Journalist Olivier Guez, der fünf Jahre in Berlin lebte, dieses Buch.

Olivier Guez “Heimkehr der Unerwünschten – Die Geschichte der Juden in Deutschland nach 1945″, 356 Seiten, 22,95 €, Piper, ISBN: 978-3492052627;

Deutschland, das Land der Mörder – die Juden als Unerwünschte: Die Unterdrückung der Juden in Deutschland endete nicht mit der Stunde Null und nicht mit dem Bekanntwerden des Holocaust. Doch obwohl sich vor den Nazis geflohene deutsche Juden auch noch nach 1945 in ihrer Heimat unwillkommen fühlen mussten, kehrten einige zurück. Warum sie dies taten, dem widmete der französische Journalist Olivier Guez, der fünf Jahre in Berlin lebte, dieses Buch.

Neue und nicht mehr ganz neue Bücher

Jan Karski “Mein Bericht an die Welt – Geschichte eines Staates im Untergrund”, 528 Seiten, 28 €, Kunstmann, ISBN: 978-3888977053;

Sage keiner, die Welt hätte nicht Bescheid gewusst über das Wüten der Deutschen in den besetzten Ostgebieten, über Holocaust und Völkermord. Jan Karski berichtete den Alliierten schon 1942/43 darüber, was er als polnischer Widerstandskämpfer gesehen und erlebt hat. Noch vor Kriegsende, 1944, erschien sein Tatsachenbericht “Story of a secret State” und wurde in den USA ein Bestseller. In Deutschland wollte man davon nach Kriegsende allerdings nichts wissen, und so erschien das Buch erst dieses Frühjahr auf deutsch.

Jan Karski “Mein Bericht an die Welt – Geschichte eines Staates im Untergrund”, 528 Seiten, 28 €, Kunstmann, ISBN: 978-3888977053;

Sage keiner, die Welt hätte nicht Bescheid gewusst über das Wüten der Deutschen in den besetzten Ostgebieten, über Holocaust und Völkermord. Jan Karski berichtete den Alliierten schon 1942/43 darüber, was er als polnischer Widerstandskämpfer gesehen und erlebt hat. Noch vor Kriegsende, 1944, erschien sein Tatsachenbericht “Story of a secret State” und wurde in den USA ein Bestseller. In Deutschland wollte man davon nach Kriegsende allerdings nichts wissen, und so erschien das Buch erst dieses Frühjahr auf deutsch.

Neue und nicht mehr ganz neue Bücher

Catherine Donzel/Marc Walter “Legendäre Hotels”, 359 Seiten, 36,95 €, Frederking & Thaler, ISBN: 978-3894057961;

Die Bücher der Reihe “Legendäre …” gehören zu den besten Reisebüchern, die es auf dem Literaturmarkt gibt. Mit den “Legendären Hotels” ist nun erneut ein kleinformatiges Schwesterchen hinzugekommen, das mit den großen Brüdern aber sehr gut mithält.

Catherine Donzel/Marc Walter “Legendäre Hotels”, 359 Seiten, 36,95 €, Frederking & Thaler, ISBN: 978-3894057961;

Die Bücher der Reihe “Legendäre …” gehören zu den besten Reisebüchern, die es auf dem Literaturmarkt gibt. Mit den “Legendären Hotels” ist nun erneut ein kleinformatiges Schwesterchen hinzugekommen, das mit den großen Brüdern aber sehr gut mithält.

Neue und nicht mehr ganz neue Bücher

Christian Brandstätter “Berlin – Die Welt von gestern in Farbe”, 160 Seiten, 29,90 €, Brandstätter, ISBN: 978-3850334723;

Was fasziniert mehr als alte Fotografien? Der österreichische Verleger Christian Brandstätter hat heuer einen sensationellen Bildband über das alte Berlin herausgebracht. Sensationell deshalb, weil die gezeigten Bilder allesamt koloriert sind. Sie zeigen ein Leben in Frabe, das man bisher nur in schwarz-weiß kannte.

Christian Brandstätter “Berlin – Die Welt von gestern in Farbe”, 160 Seiten, 29,90 €, Brandstätter, ISBN: 978-3850334723;

Was fasziniert mehr als alte Fotografien? Der österreichische Verleger Christian Brandstätter hat heuer einen sensationellen Bildband über das alte Berlin herausgebracht. Sensationell deshalb, weil die gezeigten Bilder allesamt koloriert sind. Sie zeigen ein Leben in Frabe, das man bisher nur in schwarz-weiß kannte.

Neue und nicht mehr ganz neue Bücher

Alfred de Zayas “Völkermord als Staatsgeheimnis – Vom Wissen über die ,Endlösung der Judenfrage’ im Dritten Reich”, 204 Seiten, 26,90 €, Olzog, ISBN: 978-3789283291;

Wer wusste eigentlich was? Auch 66 Jahre nach Kriegsende wird in Historikerkreisen darüber gestritten, ob die Deutschen schon während der Nazi-Diktatur vom Holocaust, also der systematischen Vernichtung der Juden, wussten. Der lange in Deutschland tätige amerikanische Völkerrechtler Alfred de Zayas hat jetzt so eine Art Anti-Goldhagen vorgelegt. Der hatte vor 15 Jahren die Deutschen als “Hitlers willige Vollstrecker” dargestellt. Wie zu erwarten war, bekommt de Zayas vor allem Beifall von rechten Kreisen.

Alfred de Zayas “Völkermord als Staatsgeheimnis – Vom Wissen über die ,Endlösung der Judenfrage’ im Dritten Reich”, 204 Seiten, 26,90 €, Olzog, ISBN: 978-3789283291;

Wer wusste eigentlich was? Auch 66 Jahre nach Kriegsende wird in Historikerkreisen darüber gestritten, ob die Deutschen schon während der Nazi-Diktatur vom Holocaust, also der systematischen Vernichtung der Juden, wussten. Der lange in Deutschland tätige amerikanische Völkerrechtler Alfred de Zayas hat jetzt so eine Art Anti-Goldhagen vorgelegt. Der hatte vor 15 Jahren die Deutschen als “Hitlers willige Vollstrecker” dargestellt. Wie zu erwarten war, bekommt de Zayas vor allem Beifall von rechten Kreisen.

Neue und nicht mehr ganz neue Bücher

München als Hort des Islamismus, als Zuflucht für die in Ägypten verfolgte Muslim-Brüderschaft. Gleich zwei Bücher befassen sich mit diesem Thema …

Vorgestellt werden:

Stefan Meining “Eine Moschee in Deutschland”, 316 Seiten 19,95 €, C.H. Beck, ISBN: 978-3406614118;

Ian Johnson “Die vierte Moschee – Nazis, CIA und der islamische Fundamentalismus”, 360 Seiten, 22,95 €, Klett-Cotta, ISBN: 978-3608946222;

Mehr dazu:

München als Hort des Islamismus, als Zuflucht für die in Ägypten verfolgte Muslim-Brüderschaft. Gleich zwei Bücher befassen sich mit diesem Thema …

Vorgestellt werden:

Stefan Meining “Eine Moschee in Deutschland”, 316 Seiten 19,95 €, C.H. Beck, ISBN: 978-3406614118;

Ian Johnson “Die vierte Moschee – Nazis, CIA und der islamische Fundamentalismus”, 360 Seiten, 22,95 €, Klett-Cotta, ISBN: 978-3608946222;

Mehr dazu:

Neue und nicht mehr ganz neue Bücher

Michael Miersch/Henryk M. Broder/Josef Joffe/Dirk Maxeiner “Früher war alles besser”, 244 Seiten, 16,99 €, Knaus, ISBN: 978-3813503852;

Da haben sich ja die Richtigen zusammengefunden: Chefzyniker Henryk M. Broder, der ehemalige Natur-Chefredakteur Maxeiner und dessen Kumpel Miersch und nicht zuletzt der frühere SZ-Redakteur und jetzige Zeit-Herausgeber Josef Joffe. Das ungleiche Quartett erinnert sich: Früher ar alles besser, diesen Satz kennen wir ja zur Genüge von Eltern, Großeltern und Vorgängern im Amt.

Michael Miersch/Henryk M. Broder/Josef Joffe/Dirk Maxeiner “Früher war alles besser”, 244 Seiten, 16,99 €, Knaus, ISBN: 978-3813503852;

Da haben sich ja die Richtigen zusammengefunden: Chefzyniker Henryk M. Broder, der ehemalige Natur-Chefredakteur Maxeiner und dessen Kumpel Miersch und nicht zuletzt der frühere SZ-Redakteur und jetzige Zeit-Herausgeber Josef Joffe. Das ungleiche Quartett erinnert sich: Früher ar alles besser, diesen Satz kennen wir ja zur Genüge von Eltern, Großeltern und Vorgängern im Amt.

Neue und nicht mehr ganz neue Bücher

Rüdiger Lubricht “Verlorene Orte, gebrochene Biografien”, 96 Seiten, 25 € (+ 6 € Versand) , IBB Dortmund und Minsk (auch Bestelladresse), ISBN: 978-3935950114;

Tschernobyl ist 25 Jahre danach aktueller denn je. Sechs Wochen nach Fukushima, wo die Gefahr noch längst nicht gebannt ist, spricht am heutigen Jahrestag jeder über das Reaktorunglück in der Ukraine. Und selbst wenn vieles inzwischen relativiert worden wäre, Fukushima hat alles wieder hervorgeholt – und die Politik zur Vernunft gebracht, wie das Ringen um einen baldigen Ausstieg deutlich gemacht. Der Fotograf Rüdiger Lubricht hat die Sperrzonen in der Ukraine und Weißrussland seit 2003 fast jährlich besucht. Zum Jahrestag erschien nun ein Bildband.

Rüdiger Lubricht “Verlorene Orte, gebrochene Biografien”, 96 Seiten, 25 € (+ 6 € Versand) , IBB Dortmund und Minsk (auch Bestelladresse), ISBN: 978-3935950114;

Tschernobyl ist 25 Jahre danach aktueller denn je. Sechs Wochen nach Fukushima, wo die Gefahr noch längst nicht gebannt ist, spricht am heutigen Jahrestag jeder über das Reaktorunglück in der Ukraine. Und selbst wenn vieles inzwischen relativiert worden wäre, Fukushima hat alles wieder hervorgeholt – und die Politik zur Vernunft gebracht, wie das Ringen um einen baldigen Ausstieg deutlich gemacht. Der Fotograf Rüdiger Lubricht hat die Sperrzonen in der Ukraine und Weißrussland seit 2003 fast jährlich besucht. Zum Jahrestag erschien nun ein Bildband.

Neue und nicht mehr ganz neue Bücher

Fabian von Poser “Namibia – Durch die Augen des Geparden”, 131 Seiten, 14,90 €, Picus, ISBN: 978-3854529750;

Barbara Denscher “Armenien – Im Schatten des Ararat”, 131 Seiten, 14,90 €, Picus, ISBN: 978-3854529774;

Zwei Bildbände ohne Bilder: Fabian von Poser und Barbara Denscher beschreiben in ihren Reisereportagen zwei faszinierende Gegenden – das ehemals deutsche Namibia und die armenisch-türkische Grenzregion um den sagenhaften Berg Ararat, wo der Legende nach einst die Arche Noah strandete.

Fabian von Poser “Namibia – Durch die Augen des Geparden”, 131 Seiten, 14,90 €, Picus, ISBN: 978-3854529750;

Barbara Denscher “Armenien – Im Schatten des Ararat”, 131 Seiten, 14,90 €, Picus, ISBN: 978-3854529774;

Zwei Bildbände ohne Bilder: Fabian von Poser und Barbara Denscher beschreiben in ihren Reisereportagen zwei faszinierende Gegenden – das ehemals deutsche Namibia und die armenisch-türkische Grenzregion um den sagenhaften Berg Ararat, wo der Legende nach einst die Arche Noah strandete.

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