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Archiv für Mai, 2008

Ingo Niermann „China ruft Dich“, 275 Seiten, 19,90 €, Rogner & Bernhard (erhältlich über www.zweitausendeins.de), ISBN: 978-3807710389;

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China ist Tibet, China ist Olympia 2008, und China ist Wachstumsland Nummer 1 mit den größten nur denkbaren sozialen Ungerechtigkeiten. „China ruft Dich“ ist eine Dokumentation über modernes Glücksrittertum, Geschichten über 19 Auswanderer oder Heimkehrer, die nach China gegangen sind.

Gina Nahai „Regen am Kaspischen Meer“, 320 Seiten, 19,90 €, Mare-Buchverlag, ISBN: 978-3866480773;

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In der westlichen Wahrnehmung ist Iran ein Schurkenstaat, der Atomwaffen bauen will, die Existenz des Staates Israel leugnet und als faschistoides Regime den Nahen und Mittleren Osten destabilisiert. Tatsächlich ist Persien eine der Wiegen der Zivilisation, ein Jahrtausende altes Kulturland, dessen Gesellschaft auch heute noch tolerant und friedliebend ist – und das eine uralte jüdische Tradition hat.

Douglas Hofstadter „Ich bin eine seltsame Schleife“, 540 Seiten, 29,50 €, Klett-Cotta, ISBN: 978-3608944440;

„Gödel, Escher, Bach“, über 800 Seiten stark, war so etwas wie ein Kultbuch der New-Age-Bewegung in den 1980ern. Es gehörte zum guten Ton, es besessen zu haben, aber wer hat Hofstadters Theorien schon verstanden: 27 Jahre später ist jetzt „der ,Gödel, Escher, Bach‘ für alle“ erschienen. Er ist nur gut halb so voluminös. Nun wird vieles klarer.

Ilija Trojanow „Der entfesselte Globus“, 200 Seiten, 17,90 €, Hanser-Verlag, ISBN: 978-3446230309;

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Ein neues Buch des „Weltensammlers“. Reportagen aus 20 Jahren hat der Bestsellerautor gesammelt. Heimat ist da, wo man sich wohlfühlt. Ilija Trojanow fühlt sich an vielen Orten dieser Welt wohl. Er ist Reisender im besten Sinne: Neugierig, wissbegierig, kritisch, selbstkritisch und bereit, die Dinge so zu nehmen, wie sie sind, nicht wie sie sein sollen.

Olivier Roy „Der falsche Krieg“, 191 Seiten, 19,95 €, DVA, ISBN: 978-3886808847;

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Auf der einen Seite der aufgeklärte Westen und das Christentum, auf der anderen Seite der nicht aufgeklärte Osten und die islamische Bedrohung. Doch der „Krieg den Terror“ ist nicht zu gewinnen“, sagt der renommierte französische Wissenschaftler Olivier Roy – und definiert das Problem ganz neu.

Volker Wörl „Der verwirrte Bürger“, 215 Seiten, 15,90 €, Sankt Michaelsbund, ISBN: 978-3939905165;

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Wie einfach war unser Leben doch im so genannten Kalten Krieg: Ost und West standen sich als unversöhnliche Blöcke gegenüber. Die Atomwaffen auf beiden Seiten sorgten für ein Gleichgewicht. Die Bedrohung war so groß, dass sie letztlich bedeutungslos war. Und heute? Alles ist anders, ein Chaos: Die Globalisierung, die Klimakatastrophe, das Auseinanderdriften von Arm und Reich – kein Wunder, die Bürger sind verwirrt.

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