Feeds
Artikel
Kommentare

Archiv für die 'Sachbuch' Kategorie

Der Genuss der Digitalisierung

Yvonne Niewerth/Charlotte Schreiber „Aus Liebe zum Kochen: Küchenbesuche bei leidenschaftlichen Foodies“, 208 Seiten, Callwey, 29,95 €, ISBN: 978-3766720702;

Niewerth_Liebe

Die Digitalisierung und ihre Folgen: Waren es einst nur renommierte Sterneköche, die den gläubigen Gourmets ihre Künste in Buch und Fernsehen präsentieren, so gibt es längst in Blogs und anderen Internet-Formaten Amateure, die uns höchst attraktiv etwas vorkochen. 25 dieser so genannten „Foodies“ präsentiert das Autorinnen-Duo in diesem Buch.

Serge Gleizes „Die Welt von Ladurée Paris“, 184 Seiten, Gerstenberg, 45 €, ISBN: 978-3836927949;

Gleizes_Laduree

Dieses Buch ist ein Geschenk für Frauen. Für Frauen, die es gerne romantisch mögen, Süßes nicht verachten und auf entschleunigten Genuss stehen. Es gibt viel zu gucken, ein bisschen was zu lesen und vor allem was zum Basteln.

Klassiker für jedermann

Donna Hay „Die neuen Klassiker“, 448 Seiten, AT, 48 €, ISBN: 978-3038008255;

Hay_Klassiker

Wenn Donna Hay, immerhin eine der berühmtesten Rezeptsammlerinnen, ihr neues Buch mit dem Siegel „Klassiker“ versieht, dann muss man der Australierin erst mal zum großartigen Marketing gratulieren. Zudem noch „Neue Klassiker“, die alten sind ihr eben nicht genug. Alter Wein in neuen Schläuchen, oder wie nennt man das? Dies ist ein Kochbuch, das zweifellos inspiriert, aber irgendwie doch so fatal an viele andere erinnert, auch wenn die sich selber nicht als Klassiker vermarkten lassen.

Hermann Parzinger „Die Kinder des Prometheus – Eine Geschichte der Menschheit vor der Erfindung der Schrift“, 848 Seiten, C.H. Beck, 39,95 €, ISBN: 978-3406666575;

Parzinger_Schrift

Ist eigentlich kein Bildband. Im Gegenteil, die paar Zeichnungen in diesem kiloschweren Buch sind nicht der Rede wert. Und doch, so finde ich, gehört der Parzinger unbedingt in diese Aufstellung von überaus weihnachtsgeschenktauglichen Büchern. Schon lange nämlich habe ich kein derart faszinierendes wissenschaftliches Werk gelesen.

Anonymus „Deep Web – Die dunkle Seite des Internets“, 221 Seiten, Blumenbar, 17,99 €, ISBN: 978-3351050108;

Anonymus_Dark

 

Schon das frei zugängliche Internet, das World Wide Web, ist Neuland für viele Menschen. Wie steht es dann mit dem „Dark Web“, dem „Deep Web, wie es in diesem Buch heißt? Und dann noch ein Autor, der seinen Namen nicht nennt. Wird er bedroht? Alles gute Zutaten für ein Verschwörungsbuch. Leider hält das Buch nicht, was es verspricht.

Alles eine Frage der Zeit

Lee Smolin „Im Universum der Zeit“, 416 Seiten, DVA, 24,99 €, ISBN: 978-3421045751;

Smolin_Universum

 

Was ist Zeit? Einfach die vierte Dimension, die linear verläuft und mal langsamer mal schneller ist in Relation zur Geschwindigkeit des Bezugspunkts. Zeit ist relativ, behauptete Einstein. Smolin ist anderer Meinung. Er hat der vierten Dimension sein wissenschaftliches Leben gewidmet. In diesem Buch erläutert er einem breiten Publikum seine Theorien.

Juliane Zimmer/Anne Zuber „Das große Wohnbuch“, 192 Seiten, 29,95 €, Callwey, ISBN: 978-3766720764;

Zimmer,Zuber_Schöwo

Und noch ein Buch übers Schöner Wohnen, diesmal von der Redaktion der gleichnamigen Wohnzeitschrift. Für Abonnenten der Zeitschrift findet sich da viel Bekanntes, aber es gibt ja auch Freunde schöner Inneneinrichtung, die die Zeitschrift nicht regelmäßig lesen. Und für die gibt es eine ganze Menge neuer Tipps.

House Beautiful (Hrsg.) „350 Wohnideen“, 320 Seiten, Callwey, 24,95 €, ISBN: 978-3766720771;

350_Wohnideen

 

Die kleinen Dinge sind oft die mit der größten Wirkung. Barbara King, Chefredakteurin der amerikanischen Wohnzeitschrift „House Beautiful“ setzt bei ihren Tipps für eine schönere Wohnung auf die kleinen Dinge. Gerade das macht diesen bilderreichen Führer so attraktiv auch für Menschen mit wenig Geld, aber viel Geschmack.

Evgeny Morozov „Smarte neue Welt“, 656 Seiten, 24,90 €, Blessing, ISBN: 978-3896674760;

Morozov_Welt

Nein, Morozov, der Vordenker, träumt nicht davon, dass das Internet die Weltr rettet. Im Gegenteil, er denkt bereits über die Digitalisierung hinaus und fürchtet allerlei negative Entwicklung. Der Titel seines aktuellen Buchs erinnert nicht ohne Grund an Huxleys „Schöne neue Welt“.

Ian Morris „Krieg, wozu er gut ist“, 529 Seiten, 26,99 €, Campus, ISBN: 978-3593397160;

Morris_Krieg

Der Titel dieses neuen Bestsellers von Ian Morris ist schon die pure Provokation. Der Inhalt steht dieser aber in nichts nach: Krieg, so Morris‘ These, hat die Welt besser gemacht. Er war eine Triebfeder des Fortschritts, behauptet der Autor, justamente im Jubiläumsjahr des Ersten Weltkriegs.

« Zurück - Nächste »