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Archiv für die 'Internet' Kategorie

Jeremy Rifkin „Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft“, 525 Seiten, Campus, 27 €, ISBN: 978-3593399171;

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Ob allen Menschen klar ist, wie die Digitalisierung unsere Gesellschaft verändert? Sicher nicht. Dabei hat der Wandel schon die Musikindustrie komplett gewandelt, rafft derzeit die Medien dahin, den Einzelhandel, die Industrie und was noch alles. Und natürlich unser Wirtschaftssystem. Einige Szenarien hat der Wirtschaftswissenschaftler Jeremy Rifkin in diesem Buch erdacht.

Anonymus „Deep Web – Die dunkle Seite des Internets“, 221 Seiten, Blumenbar, 17,99 €, ISBN: 978-3351050108;

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Schon das frei zugängliche Internet, das World Wide Web, ist Neuland für viele Menschen. Wie steht es dann mit dem „Dark Web“, dem „Deep Web, wie es in diesem Buch heißt? Und dann noch ein Autor, der seinen Namen nicht nennt. Wird er bedroht? Alles gute Zutaten für ein Verschwörungsbuch. Leider hält das Buch nicht, was es verspricht.

William Gibson „Misstrauen Sie dem unverwechselbaren Geschmack“, 225 seiten, 21,95 €, Klett-Cotta, ISBN: 978-3608503142;

Ein Begriff hat den heute 65-jährigen William Gibson in den 1980er Jahren unsterblich gemacht. Er prägte das Wort vom Cyberspace, einem virtuellen Raum, einem Computernetz, in dem die Menschen ihr zweites Ich leben. Damals war diese Vorstellung Utopie, heute haben wir Facebook, Second Life, Counterstrike, Amazon und viele andere digitale Lebensbereiche.

Jane Aldridge (Hrsg.) „Finde Deinen Style“, 240 Seiten, 16,95 €, Moewig, ISBN: 978-3868034684;

Es ist nicht das erste Buch dieser Art, dass es in diesen Blog geschafft hat. Eine muntere Blog-Umschau für modebewusste junge Frauen mit vielen Tpps, etwa von Jane Aldridge (Blog „Sea of Shoes“): „Ich empfehle allen, sich für zeitlose Modelle zu entscheiden, Risiken einzugehen und an den ungewöhnlichsten Orten nach hübschen Teilen Ausschau zu halten.“ Ach ja!

Nicholas Carr „Wer bin ich, wenn ich online bin …“, 384 Seiten, 19,95 €, Blessing, ISBN: 978-3896674289;

Kai Hinrich Renner/Tim Renner „Digital ist besser“, 246 Seiten, 22 €, Campus, ISBN: 978-3593392080;

Das Netz ist inzwischen alles: Hier pflegen wir soziale Kontakte, tauschen uns also mit anderen Menschen aus, wir kaufen ein, wir organisieren unsere Freizeit und verbingen einen Großteil unserer Freizeit. Dass die digitale Revolution, die unser Leben in den vergangenen 15 Jahren extrem verändert hat, nicht ohne Folgen auf uns Menschen bleibt, ist klar. Zwei neue Bücher dazu:

Journalismus im Wandel

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Frank Schirrmacher „Payback“, 240 Seiten, 17,95 €, Blessing, ISBN: 978-3896673367;

Eines muss man Frank Schirrmacher lassen: Er hat ein Gespür für große Themen. Ob das vor ein paar Jahren der angebliche Rassismus gegen Alte war („Methusalem-Komplott“) oder jetzt die Überforderung durch Multitasking und das Internet. Aber wen wundert’s, als FAZ-Herausgeber vertritt der 50-Jährige natürlich das lineare Lesen. Übrigens, der Münchner Hirnforscher Prof. Ernst Pöppel behauptete neulich: Auch fürs Leben ist das Gehirn nicht gemacht.

Michael Brückner/Andrea Przyklenk „Kursbuch Datenschutz“, 250 Seiten, 15 €, Mankau, ISBN: 978-3938396339;

Datenschutz

Ein überfälliges Buch: Das „Kursbuch Datenschutz“ bietet all jenen, die sich im Internet bewegen, ohne genau zu wissen, was dort passiert, gute Hinweise, wie sie ihre Datens schützen können. Das gilt natürlich im Besonderen für das Web 2.0, für Facebook, Lokalisten & Co.

Jeff Jarvis „Was würde Google tun?“, 416 Seiten, 19,95 €, Heyne, ISBN: 978-3453155374;

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Google hat die Welt verändert, mehr als jeder einzelne das glauben möchte. Statt nur eine Suchmaschine zu sein, ist das in nur zehn Jahren zur wertvollsten Marke der Welt aufgestiegene Internet-Unternehmen heute mächtiger als Großkonzerne und manche Staaten. Jeff Jarvis entschlüsselt das Geheimnis

Tim Guest „Die Welt ist nicht genug“, 364 Seiten, 19,90 €, Rogner & Bernhard, ISBN: 978-3807710419 (erhältlich über www.zweitausendeins.de);

Was ist Realität? Was Fiktion? Ist das ganze Leben wirklich so, wie es scheint. Spätestens seit der unvergleichbaren „Matrix“-Trilogie stellen wir uns diese Frage. Inzwischen hat das Leben uns eingeholt. „Second Life“ ist für viele der Ersatz für wirkliche Probleme. Der Journalist Tim Guest ist in diese Welten eingetaucht.

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