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Archiv für die 'Gesellschaft' Kategorie

Elisabeth Angermair  (Hrsg.) „München im 19. Jahrhundert: Frühe Photographien 1850 bis 1914“, 200 Seiten, Schirmer Mosel, 49,80 €, ISBN: 978-3829606547;

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Wer München mag, wird auch dieses Buch mögen – auch wenn München darin kaum wieder zu erkennen ist. Immerhin sind viele der Fotos über 150 Jahre alt. Da war der Märchenkönig Ludwig II gerade mal in der Grundschule.

Serge Gleizes „Die Welt von Ladurée Paris“, 184 Seiten, Gerstenberg, 45 €, ISBN: 978-3836927949;

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Dieses Buch ist ein Geschenk für Frauen. Für Frauen, die es gerne romantisch mögen, Süßes nicht verachten und auf entschleunigten Genuss stehen. Es gibt viel zu gucken, ein bisschen was zu lesen und vor allem was zum Basteln.

Christian Jakubetz „Der 40-Jährige, der aus dem Golf stieg und verschwand: Das hier ist ein Buch. Über die merkwürdigen Verhaltensweisen von Menschen jenseits der 40“, 250 Seiten, Eff Ess, 12,90 €, ISBN: 978-3980505642 (brochiert);

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Neulich telefonierte ich mit meinem Vetter Egbert. „Boah, ich werde dieses Jahr 60“, sagte er. „Und ich 50“ antwortete ich. „Mit 50 ging es mir auch richtig scheiße“, gab er zurück. Der arme Christian Jakubetz. Der ist nun auch 50, leidet aber schon seit er 40 ist. Immerhin hat er darüber ein amüsantes Buch geschrieben.

Edward Gorey „Ein fragwürdiger Gast“, 32 Seiten, Lilienfeld, 12,90 €, ISBN: 978-3940357328;
Edward Gorey „Die Wasserblüte“, 64 Seiten, Lilienfeld, 14,90 €, ISBN: 978-3940357342;
Edward Gorey „Halloween/Geister“, 48 Seiten, Diogenes, 9,90 €, ISBN: 978-3257011654;

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Er ist einer der skurrilsten Autoren des vorigen Jahrhunderts. Ein grandioser Zeichner, der mit wenigen Strichen komplette Geschichten erzählt, und dann noch mit einem rabenschwarzen Humor ausgestattet ist. Schön, dass Gorey in den vergangenen Jahren, nach seinem Tod 2000, wieder entdeckt wurde.

Jürgen Hohmuth „Berlin aus halber Höhe“, 128 Seiten, Edition Braus, 49,95 €, ISBN: 978-3862280933;

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Wer Berlin mag, wird dieses Buch lieben. „Berlin aus halber Höhe“, das sind keine Luftbilder, aber Fotos, die aus einer Höhe gemacht worden sind, die viele unbekannte Details erkennen lassen. Der Fotograf Jürgen Hohmuth verwendete dafür keine Drohne, sondern einen Zeppelin, den er an einem Kabel hängen lässt und somit exakt zu den passenden Orten steuern kann. Seit 15 Jahren schon ist Hohmuth (zeitort.de) dafüpr in Berlin unterwegs. Der Vorteil gegenüber der Drohne. Der Ballon trägt auch eine ausgewachsene Spiegelreflex-Kamera.

Evgeny Morozov „Smarte neue Welt“, 656 Seiten, 24,90 €, Blessing, ISBN: 978-3896674760;

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Nein, Morozov, der Vordenker, träumt nicht davon, dass das Internet die Weltr rettet. Im Gegenteil, er denkt bereits über die Digitalisierung hinaus und fürchtet allerlei negative Entwicklung. Der Titel seines aktuellen Buchs erinnert nicht ohne Grund an Huxleys „Schöne neue Welt“.

Ian Morris „Krieg, wozu er gut ist“, 529 Seiten, 26,99 €, Campus, ISBN: 978-3593397160;

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Der Titel dieses neuen Bestsellers von Ian Morris ist schon die pure Provokation. Der Inhalt steht dieser aber in nichts nach: Krieg, so Morris‘ These, hat die Welt besser gemacht. Er war eine Triebfeder des Fortschritts, behauptet der Autor, justamente im Jubiläumsjahr des Ersten Weltkriegs.

Frank Schirrmacher „Ego“, 352 Seiten, 19,99 €, Blessing, ISBN: 978-3896674272;

Frank Schirrmacher, einer der noch vier Herausgeber der FAZ, ist einer der klügsten Denker im Land und einer, der es immer wieder schafft, gesellschaftliche Debatten auszulösen.Ob es vor Jahren das „Methusalem-Komplott“ war, wo er die Folgen der alternden Gesellschaft aufzeigte, ob es seine Aufsätze zu den Gefahren der digitalen Geslelschaft sind oder eben „Ego“, ein Buch, mit dem er sich mit dem Kapitalismus auseinandersetzt.

Bilder eines Jahrhunderts

Lothar Schirmer/Isabella Rossellini „Ingrid Bergmann – Ein Leben in Bildern“, 500 Seiten, 98 €, Schirmer/Mosel, ISBN: 978-3829606486;

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Es ist der Bildband des Jahres: Ingrid Bergman, eine der bedeutendsten Schauspielerinnen des vorigen Jahrhunderts, wird von der eigenen Tochter, der ebenfalls als Weltstar gehandelten Isabella Rosselini vorgestellt. In Bildern. Das opulente, über 500 Seiten starke Werk ist  ein Muß für Kinofans, aber auch eine Geschichte über ein turbulentes Jahrhundert. Am 29. August würde die Bergman 100 werden.

Edith Tudor-Hart „Im Schatten der Diktaturen“, 137 Seiten, 35 €, HatjeCantz, ISBN: 978-3775735667;

Zu Unrecht ist sie heute fast vergessen: Edith Tudor-Hart, geborene Suschitzky. Die 1973 mit 65 Jahren verstorbene Fotografin war eine der wichtigsten Dokumentaristinnen derZwischenkriegszeit, erst in Wien und dann in London, wo sie ab 1933 auch als sowjetische Agentin, wenn auch in von geringer Wichtigkeit, tätig war. Ihr präziser Blick galt den sozialen Verwerfungen in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts.

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