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Archiv für Oktober, 2009

Judith Schalansky „Atlas der abgelegenen Inseln“, 144 Seiten, 34 €, Mare, ISBN: 978-3866481176;

Atlas_Inseln

Diese Buch faszinierte mich schon, bevor ich es in Händen hielt: Ein Atlas mit 50 Inseln, die alle eins gemein haben: Sie sind weit weg von jeglicher Zivilisation. Was für eine grandiose Idee – und noch dazu wunderschön editiert. Ein Buch für Weltenbummler und Ästheten.

Stafford Cliff „1000 Wohnideen“, 208 Seiten, 24,95 €, Christian, ISBN:978-3884729342;

stafford_cliff

Ich gebe offen zu, Wohnbücher bereiten mir großes Wohlbehagen, liefern sie doch immer wieder gute Ideen, wie ich mein Zuhause verschönern kann. Das gilt jedenfalls für die besseren Wohnbüchern – dieses hier gehört dazu.

Marcus Jauer (Hrsg.) „24h Berlin – Ein Tag im Leben“, 526 Seiten (Fotos) und 92 Seiten (Texte), 24 €, Steidl, ISBN: 978-3865219756;

24h_Berlin

„24h Berlin“ ist ein bisher einzigartiges crossmediales Projekt. Ein Tag im Leben der deutschen Hauptstadt: Der Fernsehsender Arte strahlte am 5. September 24 Stunden in Echtzeit aus, die exakt ein Jahr zuvor mit 80 Drehteams aufgenommen wurden. Begleitet wurde das dreijährige Mammutprojekt von einer Website. Und der renommierte Steidl-Verlag liefert dazu nun ein voluminöses Fotobuch und einen Band mit Essays, das Lesebuch – crossmedial eben.

Karin Trautner „Morgenliebe“, 80 Seiten, 29,95 €, Kerber, ISBN: 978-3866782334;

morgenliebe

Zu den Dingen, die ich mir nie vorstellen konnte, war, dass und, wenn überhaupt, wie meine Eltern Liebe machen. Die öffentliche Darstellung von Sex im Alter war in unserer jugendverliebten Gesellschaft bis vor ein paar Jahren ein Tabu. Dann kam Andreas Dresen.

Norbert Wolf „Dali – Erotische Zeichnungen“, 63 Seiten, 19,95 €, Prestel, ISBN: 978-3791342719;

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Schöne Buchserie: Der Prestel-Verlag hat Zeichnungen berühmter Maler des vorigen Jahrhunderts in feinen Sammelbänden veröffentlicht – und das zu einem höchst akzeptablen Preis: Schiele, Klimt, Modigliani und jetzt auch Salvatore Dali.

Indien, wie es wirklich ist

Maria E. Brunner „Indien. Ein Geruch“, 88 Seiten, 19,50 €, Folio, ISBN: 978-3852564746;

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Naja, für einen Bildband ist dieses Buch etwas schmalbrüstig, es hat auch nur ein halbes Dutzend Fotos, schwarze-weiße noch dazu. Und trotzdem gehört „Indien.Ein Geruch“ in dieses Spezial. Denn jede Zeile, jede Seite, jedes Kapitel ist ein Bild. „Incredible India“, der Werbeslogan der Fremdenverkehrszentrale, bekommt eine ganz andere Bedeutung.

Wolfram Siebeck „Das Kochbuch der verpönten Küche“, 200 Seiten, 39,90 €, Edition Braus, ISBN: 978-3899042818;

siebeck

Der Mann ist 81, und er ist einer der größten Nörgler in dieser Republik. Wolfram Siebeck kümmert sich seit über 50 Jahren darum, was die Deutschen essen. „Feinschmeckerpapst“ ist der am häufigsten gebrauchte Ehrentitel für den Gourmetkritiker, der bis heute im Zeit-Magazin eine wöchentliche Kolumne schreibt.

Gail Abbott „Lichtdurchflutet“, 160 Seiten, 22 €, Busse-Seewald, ISBN: 978-3512033230;

lichtdurchflutet

Es gibt viele Bücher dieser Art, viele Bücher mit Wohninspirationen, und auch skandinavischer Stil ist schon oft literarisch verewigt worden. Die britische Designerin hat unter dem Titel „Lichtdurchflutet“ zahlreiche gute Ideen gesammelt – unterstützt von dem Fotografen Mark Scott.

Salomon Grimberg „Frida Kahlo – Bekenntnisse“, 159 Seiten, 22 €, Prestel, ISBN: 978-3791341880;

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Frida Kahlo „Das private Adressbuch“, 240 Seiten, 24,90 €, Koehler & Amelang, ISBN: 978-3733803674;

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Die  Künstlerin Frida Kahlo ist eine der eindrucksvollsten Frauen der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Die Bilder, aber auch das ausschweifende Leben der post mortem noch berühmter gewordenen, geheimnisvollen Mexikanerin, ist Gegenstand von zwei neu erschienen Büchern.

Das Sterben der kleinen Chiara

Elisabeth Zahnd Legnazzi „Chiara – Eine Reise ins Licht“, 160 Seiten, 29,90 €, Scheidegger & Spiess, ISBN: 978-3858812384;

Chiara

Was gibt es Schlimmeres im Leben als der Tod des eigenen Kindes? Chiara ist fünf Jahre alt, als ihre Eltern die Diagnose erfahren: Ein inoperabler Hirntumor, sieht hat nur noch ein paar Monate zu leben. Die Fotografin Elisabeth Zahnd Legnazzi hat das Sterben ihrer Tochter dokumentiert – in bewegenden Bildern. Der Tod als Ode ans Leben.

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