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Archiv für die 'Erziehung' Kategorie

David Eberhard „Kinder an der Macht: Die monströsen Auswüchse liberaler Erziehung“, 304 Seiten, Kösel, 17,99 €, ISBN: 978-3466310401;

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Erziehungsratgeber schaffen es alle Jahre wieder in die Bestsellerlisten. Und immer wieder geht es um die Auswüchse einer angeblich zu „liberalen Erziehung“. Dabei ist der Rat des schwedischen Psychiaters David Eberhard sehr einfach zu befolgen: Sagt Euren Kindern, was Sache ist.

Bernhard Bueb „Von der Pflicht zu führen“, 176 Seiten, 18 €, Ullstein, ISBN: 978-3550087189;

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Erziehungsratgeber haben das Zeug zum Bestseller. Warum? Weil der mediale Overkill uns Eltern immer mehr zu Verwirrten macht, die nicht mehr wissen, wo’s lang geht. Bernhard Bueb, der 30 Jahre lang das Elite-Internat Salem leitete, liegt mit seiner Forderung nach Disziplin und Führung auch nicht richtig.

Susanne Hühn „Die Heilung des inneren Kindes“, 254 Seiten, 12,95 €, Schirner, ISBN: 978-3897673373;

Ihr inneres Kind kennen die meisten von uns nicht. Es verhält sich verreckt: Es sagt nichts, aber es beeinflusst unser Gefühlsleben ganz stark, wie wir in welcher Situation reagieren, ob wir uns anerkannt fühlen oder abgelehnt. Je mehr wir Frieden finden mit unserem inneren Kind, umso besser bewältigen wir unser Leben.

Heinz Walter „Vater, wer bist Du – Auf der Suche nach dem ,hinreichend guten‘ Vater“, 294 Seiten, 24,90 €, Klett-Cotta, ISBN: 978-3608890679;

Ein „hinreichend guter“ Vater, was ist das? Der Konstanzer Psychologie-Professor Heinz Walter fasst die Frage noch weiter: Vater, wer bist Du? Was machst Du, denkst Du, erlebst und fühlst Du? Komisch, dass diese Fragen viele Jahrzehnte Sozialforschung lang niemanden interessiert haben. Es ging immer nur um die Mütter. Dieses Buch leistet in zehn Fachaufsätzen einen Beitrag dazu, das Bild der Väter wieder geradezurücken.

Elizabeth Marquardt „Kind sein zwischen zwei Welten“, 250 Seiten, 19.90 €, Junfermann-Verlag, ISBN: 978-3873876736;

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Dieses Buch ist ein Horror für geschiedene Eltern. Die einzige Schlussfolgerung: Paare mit Kindern sollten alles tun, um sich nicht zu trennen. Denn Kinder sind immer die Leidtragenden von Trennungen. Auswege gibt es absolut keine. Die Legende von der „guten Scheidung“ ist barer Unsinn.

Gerhard Roth, „Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten – Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern“, 349 Seiten, 24,50 €, Klett-Cotta-Verlag, ISBN: 978-3608944907;

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Hat der Mensch einen freien Willen? Entscheidet er wirklich frei und unabhängig, was er tut und was er nicht tut? Dies sind zwei Grundfragen der Verhaltensforschung. Die Antwort von Gerhard Roth, Professor für Verhaltensphysiologie an der Uni Bremen, lautet: Nein!

Eberhard Rathgeb, „Schwieriges Glück“, 160 Seiten, 14,90 €, Hanser-Verlag, ISBN: 978-3446209435;

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„Männer und Frauen – was für ein Wahnsinn“, zu diesem Schluss sind schon viele Autoren gekommen. Eberhard Rathgeb, Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, nähert sich diesem Punkt von einer ungewöhnlichen Warte an.

Bert Hellinger „Innenreisen“, 200 Seiten, 17,95 €, Kösel-Verlag, ISBN 978-3466307395

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Lesenswert und lernenswert: Wieder etwas von Bert Hellinger, das sehr fordert und dazu bringt, bei sich zu bleiben und die innere Mitte zu finden. Oft wird uns auf diesen »Innenreisen« eine Einsicht geschenkt.

Familie ist mehr

Micha Schulze, Christian Scheuß (Hrsg.) „Alles, was Familie ist“, 335 Seiten, 9,90 €, Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf, ISBN 978-3896027443;

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Ein lesenswertes Buch, vor allem wenn man selbst eine Patchworkfamilie ist oder war. Zwar ist die Familienpolitik derzeit in aller Munde, doch ein traditioneller Familien­begriff scheint angesichts der bunten Lebenswirklichkeit überholt.

Alice Miller, „Die Revolte des Körpers“, 208 Seiten, 7,50 €, Suhrkamp-Taschenbuch, ISBN 978-3518457436;

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In all ihren Büchern hat sich Alice Miller mit der Verleugnung des Leidens in der Kindheit auseinandergesetzt. In „Die Revolte des Körpers“ schildert sie die Konsequenzen, die die Abspaltung starker und wahrer Emotionen für den Körper hat.

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