Feeds
Artikel
Kommentare

Archiv für Januar, 2015

Maren ist einfach weg

Thomas Weiss „Flüchtige Bekannte“, 192 Seiten, Berlin, 16,99 €, ISBN: 978-3827012111;

Weiss_Bekannte

 

„Ich muss noch mal kurz hoch ins Büro, Schatz!“ Mit diesem Satz verabschiedet sich die Architektin Maren von ihrem Mann, und ist fortan verschwunden. Ein Verbrechen liegt offensichtlich nicht vor, aber wo ist die Frau  abgeblieben? Der Journalist Joachim macht sich auf die Suche.

Nichts strahlt in dieser Zukunft

Richard Yates „Eine strahlende Zukunft“, 496 Seiten, DVA, 22,99 €, ISBN: 978-3421046116;

Yates_Zukunft

 

Gut, dass sich mit DVA ein Verlag aufgemacht hat, Richard Yates wieder zu entdecken. „Eine strahlende Zukunft“ brauchte immerhin 30 Jahre, um ins Deutsche übersetzt zu werden. Diese grandios erzählte Geschichte eines Scheiterns im Amerika der 80er Jahre – Scheitern, das Lebensthema Yates.

Überleben als Bürde

Nina Jäckle „Der lange Atem“, 180 Seiten, Klöpfer & Meyer, 19 €, ISBN: 978-3863510770;

Jaeckle_Atem

Es war der 11. März 2011, als eine der schlimmsten Katastrophen der Menschheitsgeschichte passierte. Vor der japanischen Ostküste gab es ein schweres Erdbeben, dem ein Tsunami folgte, der die Atommeiler bei Fukushima zerstörte. Knapp 20.000 Menschen starben. Weltweit löste das Unglück Erschütterung aus, in Deutschland wurde gar das Ende der Atomkraft beschlossen. Nina Jäckle erzählt eine ganz andere Geschichte.

Douglas Adams „Der tiefere Sinn des Labenz“, 312 Seiten, Rogner & Bernhard, 14,90 €, ISBN: 978-3954030538;

Adams_Labenz

Wir kennen die Antwort. Sie lautet „42“. Es ist die Antwort auf alle Fragen, herausgefunden vom leistungsstärksten Computer, der im Universum jemals gerechnet hat. Und gegeben hat uns diese Antwort Douglas Adams, der Schöpfer von „Per Anhalter durch die Galaxis“. Mit der Frage nach dem Sinn des Labenz hat Adams (gest. 2001) noch mal nachgelegt.

Carlo Collodi/Robert Ingpen „Pinocchio“, 208 Seiten, Knesebeck, 24,90 €, ISBN: 978-3868736670;

Collodi_Pinocchio

 

Jedes Kind kennt die Geschichte des hölzernen Jungen Pinocchio, die vor über 130 Jahren erschienen war. Dutzende, hunderte Ausgaben später hat nun der berühmte Zeichner Robert Ingpen sich der noch berühmteren Geschichte angenommen und sie mit seinen großartigen Bildern noch schöner gemacht.

Alles ist irgendwie Fotografie

Zsófia Bán „Als nur die Tiere lebten“, 207 Seiten, Suhrkamp, 22,95 €, ISBN: 978-3518424247;

Ban_Tiere

 

15 Erzählungen können einen Roman ergeben, in diesem Fall jedenfalls. Es geht um Bilder, um Fotografien. Denn, wie es in einer Geschichte heißt, das Bild „ist der Kaiser des Lebens. Es hat Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, eine Geschichte und ein Gedächtnis, mit einem Wort, es hat alles.“

Anonymus „Deep Web – Die dunkle Seite des Internets“, 221 Seiten, Blumenbar, 17,99 €, ISBN: 978-3351050108;

Anonymus_Dark

 

Schon das frei zugängliche Internet, das World Wide Web, ist Neuland für viele Menschen. Wie steht es dann mit dem „Dark Web“, dem „Deep Web, wie es in diesem Buch heißt? Und dann noch ein Autor, der seinen Namen nicht nennt. Wird er bedroht? Alles gute Zutaten für ein Verschwörungsbuch. Leider hält das Buch nicht, was es verspricht.

« Zurück