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Archiv für Juli, 2013

Franciska Munck-Johansen (Hrsg.) „Sommer für alle Sinne“, 192 Seiten, 32 €, Busse-Sewald, ISBN: 978-3772473210;

Das Buch ist zwar schon eineinhalb Jahre alt – gleichwohl aber eine Empfehlung. Denn der skandinavische Vintage-Style ist populär wie noch nie und Franciska Munck-Johansen taucht so tief ein, dass es schon fast kitschig wird. Ein Buch, das man am besten häppchenweise genießt.

Josita Hartanto „Vegan genial“, 224 Seiten, 19,95 €, NeunZehn, ISBN: 978-3942491211;

Heute is(s)t man vegan. Der aufstrebende städtische Mittelstand lehnt den Konsum von Fleisch ab und nicht nur den, auch tierische Produkte stehen auf dem Verbotsindex. Dass es trotzdem viele kulinarische Genüsse geben kann, beweist dieses Buch. Es ist, wie der Untertitel sagt, „aufregend anders“.

Claire Nolan „Mein Wohnbuch – 1001 Ideen für ein persönliches Zuhause“, 288 Seiten, 29,95 €, Callwey, ISBN: 978-3766719713;

Sich wohlfühlen, das ist die Hauptidee, die hinter diesem Bildband steckt. Die amerikanische Journalistin Clare Nolan hat dank langjähriger Erfahrung viele gute Ideen sammeln können, wie eine schöne Wohnung aussieht. Vor allem aber zeigt sie, wie man seinem Zuhause eine Struktur verschafft.

Juliet Hacking (Hrsg.) „Fotografie – Die ganze Geschichte“, 576 Seiten, DuMont, 34,95 €, ISBN: 978-3832194611;

Ein großartiges Buch. Nach Stephen Farthings „Die Kunst – Die ganze Geschichte“ nun der nächste Coup des DuMont-Verlags. In diesem Buch steht wirklich alles, was man über Fotografie wissen sollte. Angefangen von der ersten Versuchen vor 175 Jahren bis zu aktueller Kunst, etwas von Andreas Gursky.

Yvette van Boven „Home Made. Sommer“, 252 Seiten, 29,95 €, DuMont, ISBN: 978-3832194680;

Yvette van Boven ist in Holland das, was in Deutschland Jamie Oliver: Kult! Und so ist auch ihr aktuelles Kochbuch aufgebaut, mit viel Persönlichem aus dem Leben der Autorin und ihrer Familie und dazu allen möglichen Rezepten. Was nicht originell ist, wird originell gemacht, wie zum Beispiel das „ultimative“ Pfannkuchen-Rezept.

Das Erbe der Sowjetunion

Frank Herfort „Imperial Pomp – Post Soviet Highrise“, 176 Seiten, 44 €, Kerber, ISBN: 978-3866787988;

Dies ist nichts weniger als eine Anthologie des Wahnsinns., nein: des Kitschs, oder des Größenwahns. Was in Russland und den angrenzenden ehemaligen Staaten der UdSSR architektonisch in den vergangenen Jahrzehnten entstand, ist eine Foto-Reise wert. Es protzt an allen Ecken und Enden.

Träume mit viel Leere

Andreas von Einsiedel/Johanna Thornycroft „Dream Rooms – 100 inspirierende Wohnräume“, 348 Seiten, Busse-Seewald, 29,95 €, ISBN: 978-3772473074;

Und noch ein Wohnbuch, für das der bekannte Fotograf Andreas von Einsiedel die Bilder gemacht hat. Er setzt auf klassische Ästethik und den Reiz klarer Formen und der Farbe Weiß in allen möglichen Varianten. Dass dies nicht nur heute als schick angesehen wird, zeigen zwei der dargestellten Objekte, ein Schloss in Ballinlough/Irland und eine alte Villa in der Provence. Anschauen!

Alice und ihre Nachahmer

Anabelle Görgen/Christoph Benjamin Schulz/Hubertus Gaßner „Alice im Wunderland der Kunst“, 192 Seiten, 29,80 €, HatjeCantz, ISBN: 978-3775733946;

Alice im Wunderland kennt eigentlich jeder. Das bezaubernde Märchen von Lewis Carroll inspiriert seit 150 Jahren die Menschen – und auch die Künstler. 200 Werke, denen Alice als Vorbild diente, wurden voriges Jahr in der Hamburger Kunsthalle gezeigt. Dies ist der Katalog dazu.

Fantasie ist das Geheimnis

Steve Shapiro „Then and Now“, 240 Seiten, HatjeCantz, 58 €, ISBN: 978-3775734264;

In den 1960er Jahren hatte der amerikanische Fotograf Steve Schapiro wohl jeden vor der Linse, der in USA in Sachen Showbiz und Politik etwas zu sagen hatte. Angefangen aber hatte er als Fotograf auf der Straße. Dieser Bildband zeigt die ganze Bandbreite des großartigen Fotokünstlers.

Helga Hirsch „Endlich leben – Die fünfziger Jahre im Rückblick von Frauen“, 288 Seiten, Siedler, 19,99 €, ISBN: 978-3886809899;

Der Krieg ist vorbei. Es gibt einen neuen deutschen Staat (genauer gesagt natürlich zwei), eine neue Währung und einen Neuanfang in jeder Hinsicht. „Endlich wieder leben“, das ist das Motto in den 50-er Jahren. Die Journalistin und Buchautorin Helga Hirsch hat ein faszinierendes Porträt der Aufbruchszeit geschaffen – zwischen Petticoat und Kriegsheimkehrern.

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