Feeds
Artikel
Kommentare

Archiv für die 'In eigener Sache' Kategorie

Was ich gerade gerne höre


Der Blog als Wolke

Der Blog als Tag-Wolke, auch eine Art der Darstellung:

http://www.wordle.net/gallery/wrdl/413356/lesenblog

Faszinierend.

Endlich Ferien, von wegen staade Zeit! Die Post ging ab, aber jetzt ist wieder Zeit zum Lesen, und darum gibt’s wieder täglich eine neue Rezension.

Freut Euch in den nächsten Tagen unter anderem auf:

  • Isabella Huser „Das Benefizium des Ettore Camelli“
  • Anne Enright „Das Familientreffen“
  • Hans Pleschinski „Ludwigshöhe“
  • Cesare Pavese „Die einsamen Frauen“
  • Wolfgang Kaes „Feuermal“

und viele andere mehr.

Schaut doch rein!

Noch kein Weihnachtsgeschenk für die Lieben? Kein Problem. Es gibt ja Bücher. Und einige ganz großartige Bildbände – ideal um sie unter dem Weihnachtsbaum zu präsentieren – sind in diesem Herbst erschienen. Interessiert? Dann freuen Sie sich auf die nächsten Posts auf dem Lesenblog:

  • Anna Lambert „Stilleben“
  • Olivier Föllmi „Asien“
  • Iben und Niels Ahlberg „Home sweet Home“
  • Simone und Inés Ortega „1080 Rezepte“
  • Wim Pauwels „Wohnen – klar.pur.modern“
  • Frédéric Soltan/Dominique Rabotteau „Indien – Wiege der Spiritualität“
  • Felix Scheuerpflug „Luciano Pavarotti“
  • Estelle Ellis/Caroline Seebohm „Mit Büchern leben“
  • Antony Shugaar/Catherine Donzel/Marc Walter „Legendäre Reisen in Nordamerika“
  • Reinhard Michl „Bilder Buch Leben“

Ab 4. Dezember (wie immer alle zwei Tage neu) auf dem Lesenblog. Reinschauen lohnt.

27 Bücher über die Türkei und aus der Türkei in weniger als einem Monat vorgestellt, für manche Leser dieses Blogs mag das eine Qual gewesen sein, für andere eine Inspiration – die gestiegenen Zugriffszahlen deuten eher auf Letzteres.

Für mich und meine Kollegen war es vor allem eine Herausforderung: Wir haben den Takt verdoppelt (jeden Tag eine Neuvorstellung) und uns durch einen Berg von Neuerscheinungen gearbeitet. Aber wir haben auch etwas Faszinierendes entdeckt, die bisher unterschätzte Literatur eines unterschätzten Landes.

Ob nun Oya Baydar oder Elif Shafak oder Sebnem Isigüzel – Autoren wie diese sollten nach der Werbung durch die Frankfurter Buchmesse endlich die Anerkennung erfahren, die ihnen gebührt, oder: die Orhan Pamuk längst genießt. Oder auch die Klassiker: Ahmet Hamdi Tanpinar, Halide Edip Adivar oder Sabahattin Ali.

Und auch in Deutschland blüht inzwischen ein Zweig der Immigrantenliteratur: Biografisches von Hatice Akyün und Renan Demirkan und Spannendes von Yadé Kara und Esmahan Aykol. Kurzum: Die (deutsch-)türkische Literatur ist es wert, entdeckt zu werden.

Einen kleinen Beitrag haben wir hier geleistet. Und wir freuen uns natürlich über jede Verlinkung, die dafür sorgt, dass unser kleines Buchmesse-Spezial Türkei auch in Zukunft noch Leser findet.

In diesem Sinne: Merhaba, liebe Leser

Joachim

P.S.: Ab jetzt geht’s bei den Neuvorstellungen wieder im Zwei-Tages-Rhythmus weiter. Mehr schaffen wir leider nicht.

Die Türkei als Gastland der größten Bücherschau der Welt – was für eine Chance, sich zu präsentieren! Und es kommt nicht von von ungefähr, dass bei der 60. Frankfurter Buchmesse vom 15. bis 19. Oktober das Land am Bosporus, die Schnittstelle zwischen Orient und Okzident, im Mittelpunkt steht.

Denn in diesem quirligen Land im Aufbruch, in dem sich so ziemlich alle gesellschaftlichen Konflikte abspielen, die man sich vorstellen kann, gibt es eine Literaturszene, die ihresgleichen sieht. Linke Intellektuelle, junge Konsumkritiker, Deutschtürken in Deutschland und zurückgekehrte Exilanten des 1980er Militärputsches.

Eins ist klar, die Türkei, wie wir sie in Deutschland uns gemeinhin vorstellen, hat mit dieser Türkei nichts zu tun.

Anlässlich der Buchmesse veröffentlichen wir auf diesem Blog einen Türkei-Schwerpunkt (es ist nicht der erste) und stellen ab 2. Oktober die wichtigsten Neuerscheinungen türkisch(stämmig)er Autoren dieses Herbstes vor, jeden Tag eine. Das aus meiner Sicht wichtigste Buch finden Sie bereits seit drei Wochen auf diesem Blog: Oya Baydars „Verlorene Worte“.

Geplant sind außerdem:
Zülfü Livaneli „Glückseligkeit“
Murat Uyurkulak „Zorn“
Hatice Akyün „Ali zum Dessert – Leben in einer neuen Welt“
Izzet Celasin “Schwarzer Himmel, schwarzes Meer
Gerhard Schweizer „Die Türkei – Zerreißprobe zwischen Islam und Nationalismus“
Esmahan Aykol „Scheidung auf türkisch“
Adalet Agaoglu „Sich  hinlegen und sterben“
Klaus Kreiser „Atatürk“
Yadé Kara „Cafe Cyprus“
Jürgen Gottschlich „Türkei – Ein Land jenseits der Klischees“
Halide Edip Adivar „Die Tochter des Schattenspielers“
Sebnem Isigüzel „Am Rand“
Ahmet Hamdi Tanpinar „Seelenfrieden“
Ismail Boro „Die getürkte Republik“
Frank Westerman „Ararat“
Corry Gutstadt „Die Türkei, die Juden und der Holocaust“

Sabahattin Ali “Die Madonna im Pelzmantel”
Heinz Kramer/Maurus Reinkowski „Die Türkei und Europa“
Mario Levi „Istanbul war ein Märchen“
Sema Kaygusuz „Wein und Gold“
Annette Großbongardt „Istanbul Blues“
Gülbeyaz, Halil „Türkei wohin“
Elif Shafak „Der Bonbonpalast“
Saliha Scheinhardt „Schmerzensklänge“
Yusuf Yesilöz „Gegen die Flut“
Renan Demirkan „Septembertee oder das geliehene Leben“
Zehra Ipsiroglu “Eine andere Türkei”
Orhan Pamuk „Das Museum der Unschuld“

Eine Liste der Neuerscheinungen zur Buchmesse hat kürzlich der Veranstalter veröffentlicht.

Ein spannendes Veranstaltungsprogramm hat auch die Robert-Bosch-Stiftung vorbereitet, die sich verdient gemacht mit der im Unionsverlag erscheinenden „Türkischen Bibliothek“.

Und das Kulturforum TürkeiDeutschland in Köln hat rund um die Messe ein großes Programm gemacht. Gestern hatte Oya Baydar dort eine Lesung. Der absolute Höhepunkt ist ein gemeinsames Konzert von Zülfü Livaneli und Mikis Theodorakis am 9. Oktober in der Kölner Philharmonie.

Google, ausgegoogelt

Glücklicherweise ist der bedauerliche Bann seit heute  beendet, mit dem Google mich fast zwei Wochen belegt hatte. www.lesenblog könne Schäden am Computer verursachen, hieß es – von wegen! Vier Tage lang, von 4. bis 7. Juni legte ein Trojaner meine Seite lahm, in dem er die User auf eine chinesische Website umlenkte. Dann war der Fehler beseitigt, was ich Google auch mehrfach meldete. Trotzdem wurde bis gestern noch gewarnt … Das ist die Google-Diktatur!

« Zurück