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Archiv für die 'In eigener Sache' Kategorie

Ja, Weihnachten ist für uns schon wieder vorbei. Fast einen Monat lang täglich ein Bildband, das ist tatsächlich mehr als genug. Und darum gibt’s fortan wieder zweitägig Besprechungen interessanter Neuerscheinungen und was uns sonst noch untergekommen ist. Lauter Lesenswertes eben:

Irène Némirovsky „Leidenschaft“
Memduh Sevkal Esendal „Die Mieter des Herrn A.“
Eric-Emmanuel Schmitt „Als ich Kunstwerk war“
William Gy „Nächtliche Vorkommnisse
Mahmud Doulatabadi „Der Colonel“
Thomas Wolfe „Schau heimwärts Engel“

Freut Euch drauf. Noch ist schließlich nicht Weihnachten!

Spezial Bildbände II

Weihnachten rückt näher, und Bücher sind die schönsten Weihnachtsgeschenke – das finden jedenfalls wir. Gelegenheit für ein neues Bilderbände-Spezial nach der folgreichen Premiere im Frühjahr.

Wieder wollen wir den Lesenblog-Lesern gute Tipps geben – wir stellen nicht weniger vor als die schönsten Bildband-Neuerscheinungen dieses Jahres.

Neugierig? Dann freut Euch auf die nächsten Wochen:

Helmut Hirler “Bäume” (Edition Panorama);
Laura Salm-Reifferscheidt/Isabel Böcking “Die Basare Istanbuls” (Christian Brandstätter);
Ulrike Turin “Porträt und Selbstporträt” (Hirmer);
Elisabeth Zahnd Legnazzi “Chiara – Eine Reise ins Licht” (Scheidegger & Spiess);
Frida Kahlo “Das private Adressbuch” (Koehler & Amelang);
Salomon Grimberg “Frida Kahlo – Bekenntnisse” (Prestel);
Gail Abbott “Lichtdurchflutet” (Busse-Seewald);
Wolfram Siebeck “Das Kochbuch der verpönten Küche” (Edition Braus);
Maria E. Brunner “Indien. Ein Geruch” (Folio);
Norbert Wolf “Dali – Erotische Zeichnungen” (Prestel);
Karin Trautner “Morgenliebe” ( Kerber);
Marcus Jauer (Hrsg.) “24h Berlin – Ein Tag im Leben”
(Steidl);
Stafford Cliff “1000 Wohnideen” (Christian);
Judith Schalansky “Atlas der abgelegenen Inseln” (Mare);
Ortrud Westheider/Michael Philipp (Hrsg.) “Modern Life. Edward Hopper und seine Zeit” (Hirmer);
Norbert Wolf (Hrsg.) “Erotische Skizzen”
(Prestel);
Anna Klemm “WohnPortraits” (Busse-Seewald);
Luzia Ellert/Oliver Hoffinger/Elisabeth Ruckser “Schokolade” (Collection Rolf Heyne);
Peter van Ham “Indiens Tibet – Tibets Indien” (Hirmer);
Ludger Derenthal (Hrsg.) “Bilderträume – Die Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch” (Prestel);
Tom Kime “Asia-Snacks” (Dorley-Kindersley);
Kathleen Hackett “Lust auf weiß” (Christophorus);
Frank Heinrich Müller (Hrsg.) „East – For the Record/Zu Protokoll“ (Steidl);
Karin Sagner “Gustave Caillebotte” (Hirmer);
Al Herb „Sündiges München – Nachtszenen der Nachkriegszeit“
(Hirschkäfer);
Jamie Oliver „Jamies Amerika“ (Dorling & Kindersley);
Gérard Piouffre „Legendäre Schiffsreisen“ (Frederking & Thaler);
Sabine Wesemann/Ulrich Timm „Wohnen – Die neue Sinnlichkeit“ (DVA);
Antoine de Saint-Exupéry „Der kleine Prinz – Das große Pop-Up-Buch“ (Karl Rauch);
Sabine Würich „Der ferne Osten“ (Kerber);
Christian Bäck „Bayern Panorama“ (Edition Panorama)

und: Neil Perry „Asia Food“ (Collection Rolf Heyne)

Für einen Moment der Ruhe

Zum Füttern bitte klicken:

Wenn Verlage bloggen …

… dann sollten sie die Spielregeln schon beherrschen.

Guido Graf, der Wallace „Unendlicher Spaß“ promotet und im Kiepenheuer & Witsch-Blog dazu ausgewählte Autoren schreiben, lässt, hat es nicht so mit Kritik.

Ich mach was mit Büchern

Leander Wattig, Verlagsberater aus Leipzig, schreibt in seinem Blog:

„Ich erlebe immer wieder, dass Bücher ein enormes Potenzial haben, Menschen zu verbinden. Im Internet wiederum sind aus meiner Sicht jene Menschen, die sich mit Büchern beruflich oder in ihrer Freizeit intensiv beschäftigen, vielfach nur schwach verbunden.

Das finde ich schade. Daher habe ich mir eine kleine Aktion überlegt, die vielleicht dazu beitragen kann, die Buchbranche auch im Internet besser sichtbar zu machen und zu vernetzen.“

Ich mach was mit Büchern

Und dazu hat er diese kleine Grafik erstellt

und im MedientrendsWiki eine Seite für die Aktion eingerichtet, in die ich mich natürlich umgehend eingetragen habe.

Glückwunsch zu der Aktion!

Da hat sich doch wieder einiges angesammelt: Wunderschöne Bilderbücher aus renommierten deutschen und Schweizer Verlagen. Ab morgen stellen wir jeden Tag eines dieser elf Kunstwerke vor. Viele gute Tipps – nicht nur für Kinder. Freut Euch auf unser sommerliches Spezial:

Suzy Lee „Welle“, Baumhaus-Verlag;
Jimmy Liao „Die Ballade von der großen Liebe“, Jacoby & Stuart;
Helga Bansch „Lisa will einen Hund“, Nord-Süd;
Knister/Eve Tharlet „Die schöne Schelly“, Minedition;
Matthew Johnstone „Mein schwarzer Hund“, Antje Kunstmann;
Matthew und Ainsley Johnstone „Mit dem schwarzen Hund leben“, Antje Kunstmann;

Deborah Noyes „Hannah in der Zeit der Tulpen“, Jacoby & Stuart;
Claire Lenkova „Alle meine Freunde“, Antje Kunstmann;
Barbara Wersha „Ein Weihnachtsgeschenk für Walter“, Tulipan;
Sigrid Heuck “ Das Geheimnis des Windes“
Friedrich Schiller/Willi Glasauer „Der Taucher“, Kindermann;
Eduard Möricke/Daniela Drescher „Die Geschichte von der schönen Lau“, Urachhaus
;

Morgen geht’s los! Schöne Grüße von Euren Lesenbloggern

Suchanfragen

Äußerst irritierend sind bisweilen die Suchanfragen, die auf meinen Blog führen. Nina inspirierte mich, mal näher hinzuschauen:

Dauerbrenner sind: Afrika, Engel, Liebe – und: Ottos Mops kotzt. Ist das nicht reizend?

Nackte Buben auch in Variationen wie nakte buben oder buben nackt ohne nichts, kleine nackte frauen und sogar kommt häufig vor. Die Suchenden landen übrigens bei einem sehr reizvollen Buch über Putten in Venedig. Ob sie damit zufrieden sind?

In die Kategorie skurril gehören indes:

ines, 33 münster sex  = Thomas Pletzinger „Bestattung eines Hundes“

Umgang mit schwierigen leuten

reise abenteuer leben abenteuer leben gedicht

liebe ist wie ein schlachtfeld

Die Endzeit hat vor 2009 Jahren begonnen

www ferbotene liebe von memet ent murat de (naja, deutshe Schbrache, schwere Schbrache)

Haltbarkeitsdatum

free sex film ohne anmeldung.com

Bei manchen fällt mir tatsächlich nichts ein. Irritierend nur, wie oft dieser Blog mit Sex in Verbindung gesetzt wird. Machen wir was falsch?


Liebe Leser

endlich Urlaub! Und der SuB, der Stapel ungelesener Bücher, hat mit 88 inzwischen Rekordhöhe erreicht. Also werden wir in den nächsten Wochen die Zeit nutzen und ein bisschen anziehen. Ab sofort gibt’s jeden Tag eine Rezension, und Mitte des Monats ein Special über neue Bilderbücher.

Viel Spaß beim Lesen

Joachim

Kennen Sie dieses Glücksgefühl? Einen Bildband auspacken, drin blättern, auf sich wirken lassen. Das Wiedererkennungsgefühl oder der Gedanke, das könnte ich auch so machen. Gibt’s was Schöneres? Bildbände rühren die Sinne und auch die Fantasie auf eine ganz andere Weise an als etwa Romane oder Kurzgeschichten.

Wir haben uns einige der interessantesten Neuerscheinungen vorgenommen und werden sie in einem Bildbände-Spezial in den kommenden drei Wochen vorstellen – ab morgen jeden Tag ein guter Tipp:

Isolde Ohlbaum „Bilder des literarischen Lebens“ (Schirmer/Mosel)
Meg Nolan „Italien für Verliebte“ (Christian Brandstätter)
Frank Schmitz „Landhäuser in Berlin 1933 bis 1945“ (Gebr. Mann)
Alex MacLean „Over“ (Schirmer/Mosel)
Judith Wilson „Natürlich Wohnen mit Stil“ (Christian)
Jaroslav Poncar „India“ (Edition Panorama)
Dieter Sauter „Istanbul“ (Terra Magica)
Margot Th. Brandlhuber/Michael Buhrs (Hrsg.) „Franz von Stuck – Meisterwerke der Malerei“ (Hirmer)
Annet van der Voort „Zwei Welten“ (Edition Braus)
Catherine Bourzat „Indien“ (Christian)
Nigella Lawson „Nigella Express“ (Dorling Kindersley)
Ralf Beil (Hrsg.) „Russland 1900“ (DuMont)
Gerhard Launer „Über Deutschland“ (Knesebeck)
Melissa Müller/Monika Tatzkow „Verlorene Bilder – Verlorene Leben“ (Elisabeth Sandmann)
Ulrike Folkerts/Katharina Schnitzler „Glück gefunden“ (Edition Braus)
Thorsten A. Hoffmann „New York“ (Edition Panorama)
Margo Stipe „Frank Lloyd Wright“ (Callwey)
Ali Güngörmüs „Das Kochbuch“ (Collection Rolf Heyne)
Judith Borowski/Florian Braun „Was das Leben schöner macht“ (Callwey)
Rainer Wieland/Petra Müller (Hrsg.) „Frauen schön und stark“ (Knesebeck)
Birgit Niefanger/Dirk Alt „Cult“ (Callwey)
Bernhard Dessecker (Hrsg.) „Ingo Maurer – Gestalten mit Licht“ (Prestel)
Claudius Diemer „Das Gesicht der Meere“ (Mare)
Nick Yapp „Barbra Streisand“ (Schwarzkopf & Schwarzkopf)
Dieter H. Wirtz/Matthias Martens „Cigarre & Co.“ (Edition Fackelträger)
Amy Butler „Lust auf Lifestyle“ (Gerstenberg)
Katja Behling/Anke Manigold „Malweiber“ (Elisabeth Sandmann)
Annie Leibovitz „Annie Leibovitz at work“ (Schirmer/Mosel)
Elizabeth Wilhilde „Skandinavisch Wohnen“ (Callwey)
John O. Hunwick/Alida Jay Boye „Timbuktu“ (Frederkind & Thaler)

Der 400. Eintrag

400 Einträge in zwei Jahren (Start dieses Blogs war am 11. März 2007), das ist eigentlich ein Grund zu feiern. Für mich als Journalisten ist der Lesenblog ein spannendes Experiment. Ich bin’s natürlich als Zeitungsredakteur gewohnt, täglich zehntausende Leser zu erreichen (und hier ist es doch mindestens eine Zehnerpotenz weniger), dafür aber, weiß ich, dass die meisten, die auf diese Seite kommen, wissen, was sie wollen und finden, was sie suchen.

Inzwischen ist der Lesenblog einer der größten nichtkommerziellen Sites in Sachen Literatur, partnerschaftlich vernetzt (könnte aber schon noch besser sein) mit vielen ähnlichen Seiten. Herzlichen Dank, dass das so prima funktioniert.

Herzlichen Dank auch an Anna von Lesehunger für ihre Auszeichnung:

kreativbloggeraward

Das ist doch immer eine schöne Bestätigung.

Mein Dank gilt aber auch den Verlagen für die exzellente Zusammenarbeit.

Als Zeitungsjournalist sehe ich Google als Feind der Qualität, als Blogger habe ich die Such-Krake schätzen gelernt. Immerhin kommen rund zwei Drittel der Besucher über Google auf den Lesenblog.

Aber nach ziemlich merkwürdigen Kriterien: Lieblingssuchwort ist „nackte Buben“, es verweist auf ein ziemlich spezielles Buch über Putten in Venedig. Die noch heute meist gelesene Besprechung erschien im Dezember 2007, ein Bildband über Afrika (Google-Stichwort „Afrika“).

Gut geklickt sind auch unsere Serien, wie das Buchmesse-Spezial Türkei und Special-Interest-Geschichten (zum Beispiel Bücher über Nambia). Wir werden dies weiter ausbauen, Ende März startet eine Serie über aktuelle Bildbände.

Genug des „In eigener Sache“. Liebe Lesenblog-Freunde, bleibt uns gewogen.

Euer
Joachim

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