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	<title>Lauter Lesenswertes &#187; Kochen</title>
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	<description>Neue und nicht mehr ganz neue Bücher</description>
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		<title>Kleine Einf&#252;hrung in die Kr&#228;uterkunde</title>
		<link>http://www.lesenblog.de/2010/04/25/kraeuter/</link>
		<comments>http://www.lesenblog.de/2010/04/25/kraeuter/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 03:44:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ines</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kochen]]></category>

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		<description><![CDATA[Andrew Mikolajski &#8220;Kr&#228;uter &#8211; f&#252;r Genuss, Gesundheit und K&#252;che&#8221;, 191 Seiten, 19,90, Delius-Klasing, ISBN: 978-3768825528; Eins ist gewiss, ein Mangel an B&#252;chern &#252;ber Kr&#228;uter besteht nicht. Allerdings sind manche ganz speziell, andere oberfl&#228;chlich und bei einer dritten Spezies fehlt es am Nutzwert f&#252;r den gemeinen Koch und/oder Gartenfreund. Andrew Mikolajskis Kr&#228;uterf&#252;hrer, bestens gew&#252;rzt mit ausgezeichneten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Andrew Mikolajski &#8220;Kr&#228;uter &#8211; f&#252;r Genuss, Gesundheit und K&#252;che&#8221;, 191 Seiten, 19,90, Delius-Klasing, ISBN: 978-3768825528;</em></p>
<p><em><a href="http://www.lesenblog.de/wp-content/uploads/2010/04/Kraeuter.gif"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-6933" title="Kraeuter" src="http://www.lesenblog.de/wp-content/uploads/2010/04/Kraeuter-91x150.gif" alt="" width="91" height="150" /></a></em></p>
<p>Eins ist gewiss, ein Mangel an B&#252;chern &#252;ber Kr&#228;uter besteht nicht. Allerdings sind manche ganz speziell, andere oberfl&#228;chlich und bei einer dritten Spezies fehlt es am Nutzwert f&#252;r den gemeinen Koch und/oder Gartenfreund. Andrew Mikolajskis Kr&#228;uterf&#252;hrer, bestens gew&#252;rzt mit ausgezeichneten Fotos von Deirdre Rooney, erf&#252;llt die Erwartungen und zeigt, wie&#8217;s geht.</p>
<p><span id="more-6932"></span>Das beginnt schon beim Grundlegenden. Da wird erkl&#228;rt, was Kr&#228;uter von Unkr&#228;utern und sonstigen Pflanzen unterscheidet (ihr Nutzen und ihre Wirkung), ihre Verwendung wird erl&#228;utert und die Anlage eines Kr&#228;utergarten. Das sind die Essentials, sozusagen.</p>
<p>Dann geht esPflanze f&#252;r Pflanze weiter, jeweils auf einer Doppelseite &#8211; links Text, rechts das Foto &#8211; mit kurzen, pr&#228;zisen Einweisungen in das Grunds&#228;tzliche, die Pflanze (wie baue ich sie an) und deren Verwendung.</p>
<p>Das ist schlicht, aber &#228;u&#223;erst effektiv und reicht vom Knoblauch  bis zum Vielbl&#252;tigen Salomonssiegel und zum Mutterkraut. Unterschieden wird in K&#252;chen- oder Gew&#252;rzkr&#228;uter, Duft- oder Aromakr&#228;uter, Heil- oder Arzneikr&#228;uter und nicht spezifizierte.</p>
<p>F&#252;r den Laien oder f&#252;r denjenigen, der sein Wissen mal wieder auffrischen m&#246;chte, ist &#8220;Kr&#228;uter&#8221; das ideale Nachschlagewerk. Wer mehr wissen m&#246;chte, greife zu entsprechend hintergr&#252;ndigen B&#252;chern.</p>
<p>Bewertung: *****</p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<item>
		<title>Die G&#246;ttliche wusste gut zu essen</title>
		<link>http://www.lesenblog.de/2010/04/16/callas_kocht/</link>
		<comments>http://www.lesenblog.de/2010/04/16/callas_kocht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 03:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildband]]></category>
		<category><![CDATA[Biografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Bruno Tosi &#8220;Maria Callas &#8211; La divina in cucina&#8221;, 160 Seiten, 29,95 €, S&#252;dwest, ISBN: 978-3517082677; Kaum zu glauben: Bis zu ihrem fr&#252;hen Tod hielt Maria Callas streng Di&#228;t und sammelte trotzdem mit gro&#223;er Leidenschaft Kochrezepte. Ihr Faible f&#252;r hervorragende K&#252;che war allerdings nur engsten Freunden bekannt. Deshalb dauerte es auch so lange, bis Bruno [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Bruno Tosi &#8220;Maria Callas &#8211; La divina in cucina&#8221;, 160 Seiten, 29,95 €, S&#252;dwest, ISBN: 978-3517082677;</em></p>
<p><em><a href="http://www.lesenblog.de/wp-content/uploads/2010/01/Tosi_B_Callas_-_la_divina.gif"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-5964" title="Tosi_B_Callas_-_la_divina" src="http://www.lesenblog.de/wp-content/uploads/2010/01/Tosi_B_Callas_-_la_divina-125x150.gif" alt="" width="125" height="150" /></a></em></p>
<p>Kaum zu glauben: Bis zu ihrem fr&#252;hen Tod hielt Maria Callas streng Di&#228;t und sammelte trotzdem mit gro&#223;er Leidenschaft Kochrezepte. Ihr Faible f&#252;r hervorragende K&#252;che war allerdings nur engsten Freunden bekannt. Deshalb dauerte es auch so lange, bis Bruno Tosi, Archivpfleger und Bewahrer des Erbes der Callas, dieses Buch herausgab. Sozusagen als Dessert gibt&#8217;s noch auf CD die sch&#246;nsten Arien der &#8220;G&#246;ttlichen&#8221;.</p>
<p><span id="more-5963"></span>Maria Callas soll vor Auftritten gelegentlich rohe Leber mit  &#214;l betr&#228;ufelt, zu Brei zerstampft und gegessen haben. Alternativ hat sie aber schon mal, so erz&#228;hlt es ihr ehemaliger Ehemann Giovanni Battista Meneghini, ein800-Gramm-Steak verdr&#252;ckt haben. Anekdoten wie diese machen den schon Ende 2007 erschienenen Rezeptband reizvoll, die kleinen Geschichten auch wie die vielen Fotos aus dem Leben des Callas.</p>
<p>Sie liebte Salamis und S&#252;&#223;speisen, auch auch ausgefallene Kreationen von s&#252;&#223; und pikant. Auch f&#252;r (Pilz-)Risottos hatte sie eine Menge &#252;brig. Ob sie das alles gekocht hat, was sie da in einem Koffer sammelte?</p>
<p>Interessant sind auch die Quellen der Rezepte: Inspirationen bekam die Callas in &#8220;Harry&#8217;s Bar&#8221; in Venedig, wo sie die legend&#228;ren Carpaccios genoss, in diversen anderen Edelrestaurants in Italien, aber auch von den eigenen K&#246;chen auf der Yacht mit ihrem Ehemann Onassis, in Griechenland, Frankreich  und in Nord- und S&#252;damerika n- wo immer sie auch unterwegs war.</p>
<p>Das Leben ist halt einfach zu kurz, um schlecht zu essen. Auf wen konnte das mehr zutreffen, als auf die Callas, die nur 53 wurde.</p>
<p>Bewertung: ****</p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>Das Beste aus italienischen G&#228;rten</title>
		<link>http://www.lesenblog.de/2010/04/11/cucina_verde/</link>
		<comments>http://www.lesenblog.de/2010/04/11/cucina_verde/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 03:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildband]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>

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		<description><![CDATA[Carlo Bernasconi/Larissa Bertonasco &#8220;La cucina verde&#8221;, 192 Seiten, 19,95€, Jacoby &#38; Stuart, ISBN: 978-3941087798; Es muss nicht immer Fleisch sein. Neu ist das nicht, aber gute vegetarische Kochb&#252;cher sind bis heute d&#252;nn ges&#228;t. Der in Z&#252;rich wirkende Koch und Restaurantbesitzer Carlo Bernasconi und die Illustratorin Larissa Bertonasco haben sich zusammengetan, um regionale Eigenheiten herauszuarbeiten. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Carlo Bernasconi/Larissa Bertonasco &#8220;La cucina verde&#8221;, 192 Seiten, 19,95€, Jacoby &amp; Stuart, ISBN: 978-3941087798;</em></p>
<p><em><a href="http://www.lesenblog.de/wp-content/uploads/2010/03/Cucina_Verde.gif"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-6492" title="Cucina_Verde" src="http://www.lesenblog.de/wp-content/uploads/2010/03/Cucina_Verde-106x150.gif" alt="" width="106" height="150" /></a></em></p>
<p>Es muss nicht immer Fleisch sein. Neu ist das nicht, aber gute vegetarische Kochb&#252;cher sind bis heute d&#252;nn ges&#228;t. Der in Z&#252;rich wirkende Koch und Restaurantbesitzer Carlo Bernasconi und die Illustratorin Larissa Bertonasco haben sich zusammengetan, um regionale Eigenheiten herauszuarbeiten.</p>
<p><span id="more-6491"></span>Und das gelingt ihnen: Von A wie Artischocke bis Z wie Zucchini stellen sie vor, wie man 18 Gem&#252;sesorten perfekt verarbeiten kann. Nat&#252;rlich besteht Meisterkoch Bernasconi auf besten Zutaten: Frisch sollen sie sein und am besten biologisch angebaut. Aber das ist ja heute kein Problem mehr.</p>
<p>Alle Gerichte sind einfach und keinesfalls &#252;berkanditelt, angefangen beim Artischocken-Risotto &#252;ber Fenchel mit Pinienkernen und getrockneten Tomaten bis zu Gef&#252;llten Steinpilzk&#246;pfen. Da hat auch der Anf&#228;nger keine Probleme.</p>
<p>Die eigenwilligen Zeichnungen der in Hamburg lebenden Larissa Bertonasco, die auch f&#252;r den Journalisten und Schriftsteller Jan Weiler (&#8220;Maria, ihm schmeckt&#8217;s nicht&#8221;) arbeitet,  machen Lust auf mehr.</p>
<p>Bewertung: ****</p>
<p><em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Appetit auf die t&#252;rkische K&#252;che</title>
		<link>http://www.lesenblog.de/2010/04/08/tuerkei_kochen/</link>
		<comments>http://www.lesenblog.de/2010/04/08/tuerkei_kochen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 03:57:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildband]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sylvia Winnewisser &#8220;T&#252;rkei &#8211; Das Kochbuch&#8221;, 256 Seiten, 19.95 €, Fackeltr&#228;ger, ISBN: 978-3771644093; Der gemeine Westeurop&#228;er denkt bei t&#252;rkischem Essen an D&#246;ner. Mehr f&#228;llt ihm meistens nicht ein, nicht einmal wenn er schon an der t&#252;rkischen Riviera im zweiw&#246;chigem Badeurlaub seinen Luxusk&#246;rper br&#228;unen lie&#223;. Ein Mangel, und was f&#252;r einer, ist doch das t&#252;rkische Essen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Sylvia Winnewisser &#8220;T&#252;rkei &#8211; Das Kochbuch&#8221;, 256 Seiten, 19.95 €, Fackeltr&#228;ger, ISBN: 978-3771644093;</em></p>
<p><em><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-5429" title="Tuer_koch" src="http://www.lesenblog.de/wp-content/uploads/2009/11/Tuer_koch-111x150.gif" alt="Tuer_koch" width="127" height="171" /></em></p>
<p>Der gemeine Westeurop&#228;er denkt bei t&#252;rkischem Essen an D&#246;ner. Mehr f&#228;llt ihm meistens nicht ein, nicht einmal wenn er schon an der t&#252;rkischen Riviera im zweiw&#246;chigem Badeurlaub seinen Luxusk&#246;rper br&#228;unen lie&#223;. Ein Mangel, und was f&#252;r einer, ist doch das t&#252;rkische Essen extrem vielseitig.</p>
<p><span id="more-5428"></span>Das anatolische Hochland ist eine der &#228;ltesten Kulturlandschaften der Welt. Immer wieder hinterlie&#223;en V&#246;lkerwanderungen ihre Spuren: Turkst&#228;mme aus Mittelasien, christliche Armenier, russische Eroberer, Griechen, Migranten aus dem Nahen Osten und und und. Und alle hinterlie&#223;en kulinarisch ihre Spuren.</p>
<p>Aus Mittelasien kommen einfache Fleischgerichte, Kebabs und Milchspeisen, aus Armenien die Pilaws  aus Reis, N&#252;ssem, Rosinen und Gem&#252;se. Und auch der russische Borschtsch wurde in der T&#252;rkei heimisch. Noch dazu hat Essen einen hohen kulturellen und sozialen Stellenwert: Zu den Mahlzeiten trifft sich die Familie.</p>
<p>So viel zum Hintergrund: Interessant ist nat&#252;rlich, welche Rezepte das Buch bietet.Die Vorspeisen, t&#252;rkisch Meze, sind mir am liebsten: Alle Arten von angebratenem Gem&#252;se, Fischrogen-Paste (Tarama) und gef&#252;llte Weinbl&#228;tter kennt man auch aus Griechenland. Hummus (Kichererbsenpaste), H&#252;hnerfleischb&#228;llchen eher aus dem arabischen Raum.</p>
<p>Suppen haben eine lange Tradition in der T&#252;rkei, ob mit viel Einlage (Bohnensuppe mit Lamm) oder gebunden und scharf (Rote Linsensuppe mit Chili). Besonders empfehlenswerte: Gurkensuppe mit Minze, sie wird kalt genossen.</p>
<p>Bei den Fleischgerichten dominieren Lamm und Gefl&#252;gel. Fisch allerdings kann gar nicht so gut sein wie in der T&#252;rkei. Wer einmal an einem lauen Fr&#252;hlingsabend in einer Istanbuler Kneipe direkt am Bosporus, m&#246;glichst auf der asiatischen Seite, eine frisch gefangene Dorade gegessen hat, wird dies nie vergessen. Gleichwohl lassen sich Sardinen in Weinbl&#228;ttern oder das Seeteufel-Kebab nat&#252;rlich auch hierzulande nachkochen.</p>
<p>Und dann sind da noch die S&#252;ssspeisen: Die T&#252;rken m&#246;gen&#8217;s gerne richtig s&#252;&#223;. Das auf Fr&#252;chten servierte Revani enth&#228;lt zum Beispiel vier Mal so viel Zucker wie Mehl. 1752 Kilokalorien pro Person sind ein stolzer Wert. Orientalischen Zauber entwickelt hingegen Fstliki Kadayif, dessen Tr&#228;ger Engelshaar-Nudeln sind und seine Raffinesse aus Pistazien erh&#228;lt.</p>
<p>Ein Standardwerk, das Lust macht auf mehr!</p>
<p>Bewertung: *****</p>
<p><em><br />
</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Reise in eine andere Welt</title>
		<link>http://www.lesenblog.de/2009/11/18/asia_food/</link>
		<comments>http://www.lesenblog.de/2009/11/18/asia_food/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 03:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ines</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildband]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingsbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Neil Perry &#8220;Asia Food&#8221;, 400 Seiten, 75 €, Collection Rolf Heyne, ISBN: 978-3899104325; Dieses Buch macht keine Kompromisse. Weder in der Ausstattung (Schuber, gepolsterter Samteinband, Leseb&#228;ndchen aus Seide und Zwischenseiten aus Seidenpapier), noch inhaltlich (die asiatische K&#252;che wird von Grund auf erkl&#228;rt), noch im Preis: 75 Euro sind nicht von Pappe. Aber &#8220;Asia Foods&#8221; lohnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Neil Perry &#8220;Asia Food&#8221;, 400 Seiten, 75 €, Collection Rolf Heyne, ISBN: 978-3899104325;</em></p>
<p><em><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-5136" title="AsiaFood" src="http://www.lesenblog.de/wp-content/uploads/2009/10/AsiaFood-114x150.gif" alt="AsiaFood" width="114" height="150" /></em></p>
<p>Dieses Buch macht keine Kompromisse. Weder in der Ausstattung (Schuber, gepolsterter Samteinband, Leseb&#228;ndchen aus Seide und Zwischenseiten aus Seidenpapier), noch inhaltlich (die asiatische K&#252;che wird von Grund auf erkl&#228;rt), noch im Preis: 75 Euro sind nicht von Pappe. Aber &#8220;Asia Foods&#8221; lohnt und ist nicht umsonst der (kr&#246;nende) Abschluss des Bildb&#228;nde-Spezials auf dem Lesenblog.</p>
<p><span id="more-5135"></span></p>
<p>Neil Perry ist eine der wichtigsten K&#246;che Australiens (&#8220;Rockpool&#8221; in Sydney). Nun was macht Australiens K&#252;che bedeutsam, diese Frage dr&#228;ngt sich da wohl auf. Zweifellos liegt der Kontinent an der Schnittstelle: Europ&#228;ische Wurzeln und die Nachbarschaft zu Asien gehen eine Fusion ein.</p>
<p>Die bevorzugte K&#252;che des Chefkochs ist die chinesische. er erkl&#228;rt sie in allen Details, Werkzeuge, seitenweise Zutaten (ohne Asia-Shop kommt man nat&#252;rlich nicht weiter, vor allem aber die Grundtechniken.</p>
<p>Einfache Rezepte und zum Schluss eine B&#252;fetttafel &#8211; daf&#252;r l&#228;sst sich Perry schon 150 Seiten Platz. Von Saucen &#252;bers Dampfgaren bis zu Curry- und W&#252;rzpasten. Das ist didaktisch schon sehr gut.</p>
<p>Der Fortgeschrittenen-Teil, der in festlichen Men&#252;s ist da schon wiederr konventioneller. Unterschieden wird zwischen den Fleischarten, Gefl&#252;gel und Meeresfr&#252;chten sowoe Gem&#252;se, Nudeln und Reis und Obst und S&#252;ssspeisen. So kennt man das.</p>
<p>mit Einfl&#252;ssen aus Thailand, Malaysia, Indonesien, Japan und Korea.Neil Perry erl&#228;utert in der ersten H&#228;lfte die Grundtechniken und stellt einfache Rezepte vor. Die zweite H&#228;lfte des Kochbuchs „geh&#246;rt“ den festlichen Men&#252;s und Rezepten f&#252;r Fortgeschrittene. Der Autor f&#252;hrt seine Leser mit pers&#246;nlichen einleitenden Texten durch seine Rezeptsammlung. Dabei formuliert er in K&#252;rze das aromatische Ziel der vorgestellten Rezepten, die Grundstruktur der Zubereitung und ihre Verwendung.</p>
<p>Gleichwohl ein fantastisches Kochbuch, das den Leser mitnimmt auf eine Reise in eine andere Welt.</p>
<p>Wem&#8217;s zu teuer ist, der l&#228;sst es sich einfach schenken. Weihnachten wartet.</p>
<p>Bewertung: *****</p>
<p><em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>So originell ist die amerikanische K&#252;che</title>
		<link>http://www.lesenblog.de/2009/11/12/jamie_amerika/</link>
		<comments>http://www.lesenblog.de/2009/11/12/jamie_amerika/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 03:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildband]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jamie Oliver &#8220;Jamies Amerika&#8221;, 360 Seiten, 24,95 €, Dorling &#38; Kindersley, ISBN: 978-3831015566; Ehrlich gesagt ist mir Medienkoch Jamie Oliver in den vergangenen Jahren ziemlich auf den Geist gegangen. Der Mann war omnipr&#228;sent, geradezu verbraucht, und seine K&#252;che hatte nicht mehr viel Inspirierendes. &#8220;Jamies Amerika&#8221; ist endluch wieder ein gro&#223;er Wurf. Wer an Amerika denkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Jamie Oliver &#8220;Jamies Amerika&#8221;, 360 Seiten, 24,95 €, Dorling &amp; Kindersley, ISBN: 978-3831015566; </em></p>
<p><em><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-5141" title="Jamie-US" src="http://www.lesenblog.de/wp-content/uploads/2009/10/Jamie-US-117x150.gif" alt="Jamie-US" width="117" height="150" /></em></p>
<p>Ehrlich gesagt ist mir Medienkoch Jamie Oliver in den vergangenen Jahren ziemlich auf den Geist gegangen. Der Mann war omnipr&#228;sent, geradezu verbraucht, und seine K&#252;che hatte nicht mehr viel Inspirierendes. &#8220;Jamies Amerika&#8221; ist endluch wieder ein gro&#223;er Wurf.</p>
<p><span id="more-5140"></span>Wer an Amerika denkt und an Essen, dem fallen bestenfalls Fajitas und im schlechtesten Fall Hamburger und T-Bone-Steak ein. Oliver nahm sich viel Zeit f&#252;r dieses Buch, um Vorurteile (<em>&#8220;Junkfood und Riesenportionen&#8221;)</em> zu widerlegen. Es ist gelungen.</p>
<p>F&#252;r den Briten ist das Kochbuch auch ein politisches Signal: Obama und Rezession, die R&#252;ckkehr zur Bescheidenheit. Die vorgestellte K&#252;che passt dazu. Sie widerspiegelt die kulturelle Vielfalt dieses Landes.</p>
<p>Nat&#252;rlich gibt&#8217;s auch bei Jamie Oliver Hamburger und Waldorfsalat &#8211; angeblich eine Kreation des gleichnamigen New Yorker Traditionshotels. Aber der englische Meisterkoch liefert auch Rezepte f&#252;r einen feurigen Nudeltopf aus China, f&#252;r orientalische Bulgursuppe und f&#252;r frittierte (Garnelen-)Happen aus Louisiana und sogar indianische Rezepte.</p>
<p>Ein feines Kochbuch mit vielen &#252;berraschenden Rezeptideen. F&#252;r mich war&#8217;s eine Entdeckung. Mit dem Nachkochen habe ich schon begonnen.</p>
<p>Bewertung: ****</p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kleine Gerichte mit gro&#223;em Reiz</title>
		<link>http://www.lesenblog.de/2009/11/07/asia_snacks/</link>
		<comments>http://www.lesenblog.de/2009/11/07/asia_snacks/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 03:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ines</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Tom Kime &#8220;Asia-Snacks&#8221;, 224 Seiten, 19,95 €, Dorley-Kindersley, ISBN: 978-3831013852; Wer mal in Asien unterwegs war, ganz gleich ob in Indien, Thailand oder Japan &#8211; der kennt die Gark&#252;chen am Stra&#223;enrand. Statt Currywurst oder D&#246;ner gibt&#8217;s dort  exotische K&#246;stlichkeiten: Pakoras (frittiertes Gem&#252;se im Kichererbsenteig) oder Sat&#233;-Spie&#223;e (gew&#252;rztes Gefl&#252;gelfleisch) und vieles andere mehr. Kult-Koch Tom Kime [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Tom Kime &#8220;Asia-Snacks&#8221;, 224 Seiten, 19,95 €, Dorley-Kindersley, ISBN: 978-3831013852; </em></p>
<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-3438" title="asia_snacks" src="http://www.lesenblog.de/wp-content/uploads/2009/04/asia_snacks-114x150.gif" alt="asia_snacks" width="114" height="150" /></p>
<p>Wer mal in Asien unterwegs war, ganz gleich ob in Indien, Thailand oder Japan &#8211; der kennt die Gark&#252;chen am Stra&#223;enrand. Statt Currywurst oder D&#246;ner gibt&#8217;s dort  exotische K&#246;stlichkeiten: Pakoras (frittiertes Gem&#252;se im Kichererbsenteig) oder Sat&#233;-Spie&#223;e (gew&#252;rztes Gefl&#252;gelfleisch) und vieles andere mehr. Kult-Koch Tom Kime hat die sch&#246;nsten Kleinigkeiten zusammengefasst.</p>
<p><span id="more-3437"></span>Die asiatischen Snacks sind nicht nur f&#252;r den kleinen Hunger geeignet, damit l&#228;sst sich auch eine gro&#223;e Party-Gesellschaft verpflegen. Und die Zusammenstellung ist ganz leicht, denn Kime hat sein handliches Rezeptbuch nicht in Regionen unterteilt, sondern in Geschmacksrichtungen: &#8220;Rauchend und hei&#223;&#8221;, &#8220;Knusprig und scharf&#8221;, &#8220;Hei&#223; und dampfend&#8221;, &#8220;Frisch und aromatisch&#8221;, &#8220;W&#252;rzig und erfrischend&#8221;, &#8220;Zucker und Gew&#252;rze&#8221; und sogar ganze &#8220;Men&#252;vorschl&#228;ge&#8221;.</p>
<p>Schon beim Lesen des geschmackvoll illustrierten Buches l&#228;uft dem Hobbykoch das Wasser im Mund zusammen: San choy bau, zu deutsch: Salatk&#246;rbchen mit H&#228;hnchenfleisch,  schmeckt so gut, wie es klingt, oder auch Ringrah na bhajia, die Auberginenk&#252;chlein aus der indischen Region Gujarat  &#8211; alles kleine Gerichte leicht zu machen. Und wer keinen Asia-Shop in der N&#228;he hat, um sich die teils exotischen Zutaten zu besorgen, dem gibt Kime auch Tipps f&#252;r heimische Alternativen.</p>
<p>Urlaubsgef&#252;hl kommt bei vielen der Gerichte auf, zumal der erst 35-j&#228;hrige  Tom Kime,  einer der jungen Kreativ-Fernsehk&#246;che von der britischen Insel, passende Rezepte zu ganzen Men&#252;s zusammenfasst.</p>
<p>Ein tolles Rezeptbuch f&#252;r experimentierfreudige Nachkocher. Empfehlenswert!</p>
<p>Bewertung: *****</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schokolade zu Kabeljau, geht das? Ja!</title>
		<link>http://www.lesenblog.de/2009/11/04/schokolade/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 03:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildband]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Luzia Ellert/Oliver Hoffinger/Elisabeth Ruckser &#8220;Schokolade&#8221;, 240 Seiten, 39,90 €, Collection Rolf Heyne, ISBN 978-3899104394; Ohje, und das mir. Andere rauchen, wieder andere trinken, und ich esse Schokolade. Ich bin Junkie. Da ist dieses Buch mit dem beziehungsreichen Titel &#8220;Schokolade&#8221; quasi eine Art Bibel. Ein Glas Nutella auszul&#246;ffeln, war dereinst mal eine Zwischenmahlzeit. L&#228;ngst muss ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span>Luzia Ellert/Oliver Hoffinger/Elisabeth Ruckser &#8220;Schokolade&#8221;, 240 Seiten, 39,90 €, Collection Rolf Heyne, ISBN </span>978-3899104394;</em></p>
<p><em><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-3914" title="Schoko_Cover_3Ds" src="http://www.lesenblog.de/wp-content/uploads/2009/09/Schoko_Cover_3Ds-119x150.gif" alt="Schoko_Cover_3Ds" width="119" height="150" /></em></p>
<p>Ohje, und das mir. Andere rauchen, wieder andere trinken, und ich esse Schokolade. Ich bin Junkie. Da ist dieses Buch mit dem beziehungsreichen Titel &#8220;Schokolade&#8221; quasi eine Art Bibel.</p>
<p><span id="more-3907"></span></p>
<p>Ein Glas Nutella auszul&#246;ffeln, war dereinst mal eine Zwischenmahlzeit. L&#228;ngst muss ich mir solche Gen&#252;sse entsagen, sonst w&#252;rde ich l&#228;ngst rollen statt laufen. Manchmal nehme ich mir sogar vor, gar keine Schokolade mehr zu essen.</p>
<p>Gleichwohl ist dieser sch&#246;n gestaltete Bildband eine Inspiration. Das f&#228;ngt bei einer Geschichte der Kakaobohne an und geht &#252;ber eine Einf&#252;hrung in <em>&#8220;Das Kochen mit Schokolade&#8221;</em> bis zu einem Exkurs &#252;ber die Sorten und die Herstellung der &#8220;G&#246;tterspeise&#8221;.</p>
<p>Im Mittelpunkt aber stehen die Rezepte: Schon mal was geh&#246;rt von <em>&#8220;Samtsuppe von der roten R&#252;be mit Aperol-Schoko-Milch&#8221;</em>? Klingt exotisch, ist exotisch, aber gar nicht aufw&#228;ndig. Oder <em>&#8220;Zitronenkabeljau mit Fisolen und wei&#223;er Schokolade&#8221;</em> oder gar <em>&#8220;Schokoladenpizza&#8221;</em>. Das meiste ist noch dazu mit relativ geringem Aufwand herzurichten.</p>
<p>Gegliedert ist das Rezeptebuch nicht, wie man es kennt, nach Vorspeise, Hauptgang undsoweiter, sondern nach Geschmacksrichtungen, von pikant &#252;ber cremig und schaumig bis zu s&#252;&#223; und fl&#252;ssig.</p>
<p>Ein Muss f&#252;r experimentierfreudige Schokoladenfreunde.</p>
<p>Bewertung: *****</p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<item>
		<title>Der gute Geschmack der rosa Qualle</title>
		<link>http://www.lesenblog.de/2009/10/25/siebeck/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 03:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildband]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wolfram Siebeck &#8220;Das Kochbuch der verp&#246;nten K&#252;che&#8221;, 200 Seiten, 39,90 €, Edition Braus, ISBN: 978-3899042818; Der Mann ist 81, und er ist einer der gr&#246;&#223;ten N&#246;rgler in dieser Republik. Wolfram Siebeck k&#252;mmert sich seit &#252;ber 50 Jahren darum, was die Deutschen essen. &#8220;Feinschmeckerpapst&#8221; ist der am h&#228;ufigsten gebrauchte Ehrentitel f&#252;r den Gourmetkritiker, der bis heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wolfram Siebeck &#8220;Das Kochbuch der verp&#246;nten K&#252;che&#8221;, 200 Seiten, 39,90 €, Edition Braus, ISBN: 978-3899042818;</em></p>
<p><em><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-3611" title="siebeck" src="http://www.lesenblog.de/wp-content/uploads/2009/05/siebeck-96x150.gif" alt="siebeck" width="96" height="150" /></em></p>
<p>Der Mann ist 81, und er ist einer der gr&#246;&#223;ten N&#246;rgler in dieser Republik. Wolfram Siebeck k&#252;mmert sich seit &#252;ber 50 Jahren darum, was die Deutschen essen. &#8220;Feinschmeckerpapst&#8221; ist der am h&#228;ufigsten gebrauchte Ehrentitel f&#252;r den Gourmetkritiker, der bis heute im Zeit-Magazin eine w&#246;chentliche Kolumne schreibt.</p>
<p><span id="more-3610"></span></p>
<p>&#8220;Das Kochbuch der verp&#246;nten K&#252;che&#8221; ist allerdings kein Sch&#246;n-Wetter-Bruzzeln. Siebeck f&#252;hrt uns an die Urspr&#252;nge deutscher Gastrokunst. Er bereitet Gerichte zu, die am ehesten Ekel verursachen, in Zeiten von BSE schon gar.</p>
<p>Aber er schreibt so warmherzig und liebevoll &#252;ber Kalbskopf, Lammhirn, Kuddeln und Bries, das einem das Wasser im Mund zusammenl&#228;uft. Paprikagulasch vom Fohlen, Safranrisotto mit Schnecken und Froschschenkel, nichts davon findet sich heute noch auf der Speisekarte eines gew&#246;hnlichen Restaurants. Und doch hat alles seinen Reiz.</p>
<p>Das war vor ein paar Jahr(zehnt)en noch anders. Da war Siebecks &#8220;verp&#246;nte K&#252;che&#8221; eine ganz normale, teilweise sogar exklusive K&#252;che. Manches entsprang aber auch dem Drang, ein geschlachtetes Rind komplett zu nutzen, nichts wegschmei&#223;en zu wollen.</p>
<p>Verschenken Sie dieses reich bebilderte Buch nicht an ihre Schwiegermutter, sie w&#252;rde es ihnen nie verzeihen. Schenken Sie&#8217;s nur jemandem, der bereit ist, die kulinarisch ausgetretenen Pfade der allgegenw&#228;rtigen TV-Kochshows zu verlassen. Das Hochzeitspaar, dem ich zwei der Rezepte &#252;berlie&#223; f&#252;r das selbst gemachte Kochbuch, musste jedenfalls beim Anblick von Kalbshirn schon zwei Mal schlucken.</p>
<p>Man braucht schlie&#223;lich Charakter und unter Umst&#228;nden eine geh&#246;rige Portion Zynismus, um Kalbsbries zuzubereiten, das laut Siebeck <em>&#8220;einer rosa Qualle&#8221;</em> &#228;hnelt. Aber man braucht auch Charakter, um zu heiraten. Also:</p>
<p>Guten Appetit!</p>
<p>Bewertung: ****</p>
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		<title>Die Einfachheit der ganz gro&#223;en K&#252;che</title>
		<link>http://www.lesenblog.de/2009/04/10/guengoermues/</link>
		<comments>http://www.lesenblog.de/2009/04/10/guengoermues/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 04:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildband]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[Ali G&#252;ng&#246;rm&#252;s &#8220;Das Kochbuch&#8221;, 280 Seiten, 39,90 €, Collection Rolf Heyne, ISBN: 978-3899103977; &#8220;Vom Einfachen nur das Beste&#8221;, das ist das Motto von Ali G&#252;ng&#246;rm&#252;s, des einzigen t&#252;rkischen Kochs, der jemals einen Michelin-Stern verliehen bekam. Jetzt hat der in Tunceli im armen Ostanatolien geborene und in M&#252;nchen aufgewachsene Kochk&#252;nstler 100 seiner besten Rezepte in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ali G&#252;ng&#246;rm&#252;s &#8220;Das Kochbuch&#8221;, 280 Seiten, 39,90 €, Collection Rolf Heyne, ISBN: 978-3899103977;</em></p>
<p><em><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2761" title="ali" src="http://www.lesenblog.de/wp-content/uploads/2009/02/ali-116x150.gif" alt="ali" width="116" height="150" /></em></p>
<p>&#8220;Vom Einfachen nur das Beste&#8221;, das ist das Motto von Ali G&#252;ng&#246;rm&#252;s, des einzigen t&#252;rkischen Kochs, der jemals einen Michelin-Stern verliehen bekam. Jetzt hat der in Tunceli im armen Ostanatolien geborene und in M&#252;nchen aufgewachsene Kochk&#252;nstler 100 seiner besten Rezepte in einem edel gestalteten Bildband zusammengefasst.</p>
<p><span id="more-2760"></span></p>
<p>Vom &#8220;Glockenbach&#8221; (ein Stern), ins &#8220;Tantris&#8221; (zwei Sterne) und nach vier weiteren hochdekorierten Stationen im April 2005 als Chef ins &#8220;Le Canard Nouveau&#8221; in Hamburg. Mit gerade mal 29 Jahren hatte G&#252;ng&#246;rm&#252;s schon den Zenit erreicht. Was f&#252;r eine Karriere f&#252;r ein Gastarbeiterkind.</p>
<p>Und das Vorwort schrieb kein geringerer als der Architektur-Papst Meinhard von Gerkan (Berliner Hauptbahnhof), ein erkl&#228;rter Fan der orientalisch-mediterranen K&#252;che von G&#252;ng&#246;rm&#252;s und nach eigener Einsch&#228;tzung <em>&#8220;der wohl h&#228;ufigste Stammgast&#8221;.</em></p>
<p>Die Sternek&#252;che von G&#252;ng&#246;rm&#252;s besticht durch Schlichtheit und Raffinesse. Wenige Zutaten, etwa beim <em>&#8220;Matjestartar mit Birnencarpaccio und Meerettichschmand&#8221;</em>, diese aber mutig kombiniert. Auch die<em>&#8220;Pulpo auf Zucchinicarpacchio und Schmortomaten&#8221;</em> hat mich schon beim Hinschauen angemacht.</p>
<p>G&#252;ng&#246;rm&#252;s verkn&#252;pft seine Rezepte mit biografischen Details, liefert sozusagen den philosophischen Unterbau f&#252;r seine K&#252;che gleich mit. Die Kapitelfolge ist konventionell (<em>Vorspeisen &amp; Suppen, Vegeratische Gerichte, Fisch &amp; Meeresfr&#252;chte</em> usw.), was der Klarheit aber auschlie&#223;lich dienlich ist.</p>
<p>Ein Rezeptbuch, das zwei Michelin- und f&#252;nf Lesenblog-Sterne verdient, da es sich nicht hinter exotischen Zutaten versteckt, sondern die gepredigte Einfachheit tats&#228;chlich umsetzt. Ob alles nach dem Kochen so sch&#246;n ausschaut, wie auf den Fotos, sei dahin gestellt. So gut schmecken, wie&#8217;s aussieht, sollte es schon.</p>
<p>Bewertung: *****</p>
<p><em><br />
</em></p>
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